SPD will Winterdienst neu regeln: Kein Streusalz auf Nebenstraßen?

Von: smb
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Kreuzau. Die SPD will den Winterdienst in der Gemeinde neu regeln. Wie bereits berichtet, beantragen die Genossen, dass künftig, wo „sicherheitstechnisch möglich“, also in Wohngebieten, auf Spielstraßen und in Tempo-30-Zonen auf den Einsatz von Streusalz verzichtet werden soll.

Lediglich auf Straßen mit „Gefährdungspotenzial“, zum Beispiel Bergkuppen, soll noch Salz gestreut werden. Die SPD beantragt dies mit Blick auf die Gebühren und die Umweltbelastung durch Streusalz. Am 8. September wird der Antrag im Bauausschuss diskutiert.

Die Verwaltung lehnt diesen Vorschlag ab. Sie verweist darauf, dass eine entsprechende Praxis vor Jahren zu Beschwerden von Anliegern geführt habe und man den Winterdienst daher neu organisiert habe. Anlieger hätten moniert, „Menschen zweiter Klasse“ zu sein und betont, dass auch sie Gebühren zahlen und dafür eine Gegenleistung erwarten. Die aktuelle Regelung führt laut Verwaltung nicht zu Beschwerden, „auch wenn etwas höhere Gebühren zu zahlen sind“. Die Verwaltung fürchtet, dass die Idee der SPD für Beschwerden sorgt. Zudem wiegt der Sicherheitsaspekt für sie mehr als der Umweltschutz.

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