SPD Vettweiß: „Hauptschule ist nicht mehr zu retten”

Von: sj
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Vettweiß. „Die Hauptschule ist nicht mehr zu retten - an beiden Standorten nicht.” Statt eines Festhaltens an der Schulform fordert Willi Küpper, der Vorsitzende der SPD-Vettweiß, einen „geordneten Übergang” zu einer Gemeinschaftsschule mit Standorten in Nörvenich und Vettweiß.

Die SPD beruft sich dabei auf Prognosen der Projektgruppe „Bildung und Region”, die bereits im Oktober 2010 als Zwischenbericht der Schulentwicklungsplanung Verwaltung und Fraktionen vorgestellt wurden.

Die Anmeldezahlen sinken in der Prognose von derzeit zwölf Schülern auf acht Schüler im Halbjahr 2015/16 ab. 18 Schüler sind nötig, um eine Eingangsklasse zu bilden. „Tatsache ist, dass die Hauptschulen keine ausreichende Akzeptanz mehr bei Eltern finden”, bilanziert Küpper.

An der Qualität der in Vettweiß geleisteten Arbeit gebe es nichts zu bemängeln, aber „jahrelang den Status quo zu betonen”, sei keine Zukunftsplanung. Kürzlich hatte der Schulausschuss der Schule den Rücken gestärkt. Bis Ende der Woche läuft das Anmeldeverfahren.
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