SPD fordert Rückbaupläne für Euskirchener- und Schoellerstraße

Von: Christoph Lammertz
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Sie fordern schnell konkrete Rückbaupläne für die alte B56 im Dürener Stadtgebie: SPD-Verkehrsexperte Peter Koschorreck und Fraktionschef Henner Schmidt. Foto: Lammertz

Düren. 28.000 Fahrzeuge täglich. 28.000 Autos, Lastwagen, Busse oder Motorräder, die Lärm machen und Abgase verursachen. Wer an der Schoellerstraße oder der Euskirchener Straße in Düren lebt, ist sicher nicht zu beneiden.

Dort, wo die Wohnbebauung ganz nah an die Bundesstraße 56 heranrückt, warten die Menschen sehnsüchtig auf die B56neu. 2010, so versicherte jüngst noch einmal das Bundesverkehrsministerium, soll mit dem Bau der Dürener Ostumgehung begonnen werden.

Zwei Jahre später soll die neue Hauptverkehrsader, die an der Stockheimer Landstraße bei Tedrive von der jetzigen Achse abzweigt und bei Real am Heerweg wieder einschwenkt, fertig sein. Dann können die Menschen entlang der Schoeller- und Euskirchener Straße aufatmen.

Was aber wird aus den heute noch vierspurigen Durchgangsstraßen? „Sie müssen so gestaltet werden, dass sich schon an der Optik ihre untergeordnete Funktion erkennen lässt”, forderten die Dürener Sozialdemokraten am Donnerstag. Es sei an der Zeit, sich über die konkrete Gestaltung Gedanken zu machen, sagt SPD-Fraktionschef Henner Schmidt.

Ziel müsse es sein, möglichst viel Verkehr aus der Stadt herauszuhalten und über die neue Achse zu lenken, sagen die Sozialdemokraten. Um das zu erreichen, müssten Euskirchener- und Schoellerstraße so gestaltet werden, dass sie nicht mehr wie alternative Durchgangsstraßen erscheinen.

Dabei denken die Sozialdemokraten neben dem Rückbau auf zwei Spuren beispielsweise an die Markierung von Parkbuchten, an großzügig angelegte Radwege und neue Baumreihen. Vor allem im Umfeld des Kreisverkehrs Friedrich-Ebert-Platz seien alle Maßnahmen sinnvoll, die mehr Abstand von der Fahrbahn zu den Wohnungen herstellen, sagt SPD-Verkehrsexperte Peter Koschorreck.
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