SPD: Das Papiermuseum gleichberechtigt behandeln

Von: cl
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Düren. Die SPD fordert die Einbindung des Papiermuseums in die Planungen zur Neugestaltung des Museumsumfeldes.

Das machten die Sozialdemokraten auf einer Bürgerversammlung zum Thema deutlich. 60 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Neben einem Vertreter der Planungsbüros von Prof. Peter Kulka standen auch Mitarbeiter der städtischen Bauverwaltung und des Museums Rede und Antwort.

Die jetzige Planung wird der Stellung des Papiermuseums mit seiner europaweiten Beachtung nicht gerecht, hieß es von Seiten der SPD, aber auch von Seiten anwesender Dürener Architekten. Nur durch eine gleichberechtigte optische Positionierung könne vermieden werden, dass das Umfeld des Papiermuseums und damit auch die Einrichtung selbst in eine Hinterhofatmosphäre abrutscht.

In Anbetracht des engen finanziellen Korsetts könne demgegenüber die Entwicklung des zum Hoeschplatz hin gelegenen Areals nachrangiger in Angriff genommen werden, zumal der vorgelegte Plan in diesem Bereich sehr schwammig angelegt sei und der Nachbesserung bedürfe.

„Wir werden eine Sondersitzung des Rates zur Beschlussfassung in etwa zwei Wochen beantragen”, kündigte SPD-Fraktionschef Henner Schmidt an. „Düren benötigt noch etwas Zeit zum Nachdenken. Wir dürfen keinen Fehler machen, denn der Platz wird dann die nächsten 50 Jahre so sein, wie wir ihn jetzt beschließen.”

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