Stockheim - Spatenstich für das Baugebiet „Marieneiche”

Spatenstich für das Baugebiet „Marieneiche”

Von: sis
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Die kleine Anna kannte keine S
Die kleine Anna kannte keine Scheu: Sie unterstützte auch Dezernent Siegfried Schmühl, Bürgermeister Walter Ramm und Strabag-Direktionsleiter Thomas W. Nyhsen (2. bis 4. von links) beim Spatenstich. Foto: Sistemich

Stockheim. Von einem „steinigen Weg” sprach Walter Ramm. Siegfried Schmühl und Thomas W. Nyhsen erinnerten sich an „faire, aber harte Verhandlungen”.

Der Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, sein Dezernatsleiter und der Direktionsleiter der Strabag AG freuten sich am Dienstagvormittag, dass ein „sehr, sehr langer Weg” zu einem vorläufigen Ende geführt hat: Am Dienstag war Spatenstich für das Baugebiet „Marieneiche” in Stockheim.

Viele Jahre war das Waldgebiet gesperrt: Die belgischen Streitkräfte nutzten es als Munitionsdepot. Dann zogen die Militärs aus dem Nachbarland ab. Die Strabag kaufte das 110 Hektar große Gelände, um entlang der Landstraße zwischen Niederau und Stockheim auch jungen Familien die Gelegenheit zu geben, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. 100 Ein- und Zweifamilienhäuser werden dort gebaut. 2014 soll der Endausbau erfolgt sein.

Dann wird ein über zehn Jahre langer Prozess beendet sein. 2003 kaufte die Strabag das Gelände. Rechtskräftig wurden Flächennutzungsplan und Bebauungsplan 2012. Zu den Vorarbeiten gehörten der Abbruch von rund 200 ehemaligen asbestverseuchten Munitionsdepots sowie von Garagengebäuden und diversen Unterkunfts- und Verwaltungsgebäuden.

Bis Ende November sollen die Kanalarbeiten abgeschlossen, die Baustraßen fertig sein. Dann kann der Häuslebau beginnen. Viele Besitzer der bisher verkauften 85 Grundstücke waren Gäste des offiziellen Spatenstichs. An sie appellierte Bürgermeister Ramm, sich später am Ortsleben von Stockheim zu beteiligen.

Die kleine Anna ging mit gutem Beispiel voran. Sie unterstützte die Honoratioren mit ihrer Schaufel beim Spatenstich. Und vielleicht wird Anna später einmal über die „Alte Gasse” zwischen Kreuzau und Stockheim gehen. Die war auch etliche Jahrzehnte gesperrt.
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