Düren - Sparpaket: Koalition spricht von der Wende

Sparpaket: Koalition spricht von der Wende

Von: Christoph Lammertz
Letzte Aktualisierung:

Düren. Das Sparpaket ist geschnürt. Der Dürener Stadtrat hat am Abend den Doppeletat 2010/2011 samt Haushaltssicherungskonzept bis 2014 verabschiedet. Es ist ein Zahlenwerk, hinter dem sich eine höhere Belastung der Bürger und der Abbau von Teilen der städtischen Infrastruktur verbirgt.

Die Dürener werden mit der Erhöhung der Grundsteuer B um rund 80 Euro pro Jahr für einen durchschnittlichen Haushalt und mit Gebührenerhöhungen zur Kasse gebeten. So wird das Parken ab 2012 teurer, auf einigen heute noch kostenlosen Arealen wie dem hinteren Annakirmesplatz muss künftig fürs Parken bezahlt werden. Zudem steigen die Kindergartenbeiträge für die Eltern 2011 um rund zehn Prozent. Und als Vereinsmitglieder werden die Bürger über eine Erhöhung der Energiekostenbeiträge und eine Absenkung der Jugendpauschale ebenfalls belastet.

Bei der Aufgabe städtischer Infrastruktur sind CDU und FDP defensiver vorgegangen als von der Verwaltung vorgeschlagen. So ist die Schließung von Grundschulen, die Aufgabe der Rurtalhalle Lendersdorf und die Zusammenlegung von Feuerwehrgerätehäusern vom Tisch. Es werden keine kompletten Sportanlagen stillgelegt, sondern lediglich die Finanzierung einzelner Plätze zum Beispiel in Hoven, Birkesdorf und von Düren 99 beendet. Angeschlossen hat sich die Koalition aber dem Verwaltungsvorschlag, die Realschule Nord 2013 mit der Realschule Bretzelnweg an deren Standort zu fusionieren.
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