Sparkassen-Stiftung unterstützt Kunstförderverein des Kreises Düren

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Für den Kunstförderverein unter dem Vorsitz von Dr. Hans-Jochim Güttler (2. v.l.) gab es gestern eine Spende von der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse. Landrat Wolfgang Spelthahn (l.) und Sparkassen-Vorstandsmitglied Udo Zimmermann überbrachten einen Scheck über 7500 Euro. Auch Justus Peters hat sich gefreut.

Düren. Mit dem Kammermusikfestival „Spannungen“ im Heimbacher Jugendstilkraftwerk und der Reihe „Der Lyrik eine Gasse“ ist der Kunstförderverein des Kreises Düren in Sachen Musik und Literatur längst nicht nur in der Region eine feste Größe. Seit dem vergangenen Jahr versucht der Verein um seinen Vorsitzenden Dr. Hans-Joachim Güttler, auch im Bereich bildende Kunst Fuß zu fassen.

In den Räumen der Galerie des verstorbenen Lutz Rohs hat der Kunstförderverein gemeinsam mit den beiden Kuratorinnen Dr. Susanne Rohs und Stephanie Sülzen im vergangenen Jahr sechs Ausstellungen organisiert. Jetzt haben Dr. Hans-Joachim Güttler und Justus Peters, Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur im Kunstförderverein für ihre Arbeit eine Unterstützung von der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren bekommen.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Sparkassen-Vorstandsmitglied Udo Zimmermann überreichten dem Kunstförderverein einen Scheck in Höhe von 7500 Euro. „Die Veranstaltungen des Kunstfördervereins“, so Wolfgang Spelthahn, „sind ein Aushängeschild für den Kreis Düren. Darauf können wir wirklich stolz sein.“ Spelthahn betonte darüber hinaus, dass diese Vorzeige-Veranstaltungen des Kunstfördervereins zum allergrößten Teil durch engagierte Ehrenamtler möglich gemacht würde.

„Wenn diese wertvolle Arbeit bezahlt werden müsste, würde es ein Festival wie ‚Spannungen‘ vermutlich nicht geben.“ Überhaupt, so der Landrat, könne der Kreis Düren stolz auf seine vielen Ehrenamtler sein. „Aber“, so der Landrat, „das Ehrenamt braucht Nachwuchs. Ohne Ehrenamtler wäre das Kulturleben im Kreis Düren sehr blässlich. Auch deswegen müssen wir versuchen, junge Leute dafür zu begeistern, sich zu engagieren.“

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung“, so Dr. Hans-Joachim Güttler. Die noch recht neue Initiative „Die Treppe“ sei keine Galerie im herkömmlichen Sinne. „Wir verkaufen hier selbstverständlich keine Gemälde“, so Güttler. „Das bedeutet aber natürlich auch, dass wir kein Geld verdienen, sondern uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren müssen.“

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