Düren - Sparbeschlüsse: Koschorreck sieht den Norden der Stadt benachteiligt

Sparbeschlüsse: Koschorreck sieht den Norden der Stadt benachteiligt

Von: cl
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Düren. Bei den Sparbeschlüssen, mit denen die Stadt Düren den finanziellen Kollaps verhindern will, ist der Norden der Stadt benachteiligt worden.

So sieht es zumindest Peter Koschorreck, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Bezirksausschusses Birkesdorf.

Koschorreck erinnert daran, dass die Verwaltung dem Rat vorgeschlagen hatte, die Grundschulen in Niederau und Birgel sowie die Realschule Nord zu schließen.

„CDU und FDP entschieden aber, dass nur die Realschule Nord aufgegeben wird”, sagt Koschorreck und nennt weitere Beispiele, wo die Koalition vom Verwaltungsvorschlag abgewichen ist: Während die Rurtalhalle in Lendersdorf bleibt, wird die Mehrzweckhalle in Merken geschlossen, die Festhalle Birkesdorf 2011 verkauft.

Bei den Sportplatzschließungen habe es Birkesdorf getroffen. Und zuletzt verweist der Sozialdemokrat auf das geplante Haus für Alle in der Nordstadt, das CDU und FDP auf Eis gelegt haben.

„Offensichtlich ist die Mehrheit sich einig: In den Norden gehören die Gewerbegebiete, die Kläranlage, der Verkehr, die sozialen Spannungen”, resümiert Koschorreck. Die Politik sollte aber darauf hinarbeiten, möglichst gleiche Lebensverhältnisse in der Stadt zu schaffen.

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