„Spannungen“: Partnerschaft wird fortgeführt

Von: sj
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Die Zukunft des Kammermusikfestivals ist gesichert: Der künstlerische Leiter Lars Vogt (sitzend) und Dr. Hans-Joachim Güttler, Leiter des Arbeitskreises „Spannungen“ (r.), freuten sich über die Sponsoring Zusage von RWE, die von Ludwig Kons (l.) und Rainer Hegmann, dem Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr, überbracht wurde. Foto: Stephan Johnen

Heimbach. Die Zukunft des Kammermusikfestivals „Spannungen“ im Heimbacher Jugendstil-Kraftwerk ist gesichert. RWE bleibt auch für die Jahre 2017 bis 2019 Hauptsponsor der Konzertreihe.

„Trotz der für RWE wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden wir mit dem Kunstförderverein die Partnerschaft bis 2019 fortführen. Kontinuität und langfristiges Engagement sind allen Beteiligten wichtig“, sagte Sebastian Ackermann, Leiter der Unternehmenskommunikation der RWE Deutschland, am Freitagabend vor Beginn Sponsoren-Konzertes. Bis zum 14. Juni findet in diesem besonderen Ambiente die 18. Auflage des Festivals unter künstlerischer Leitung des Konzertpianisten und Dirigenten Lars Vogt statt.

Während der Energieversorger weiterhin das Wasserkraftwerk als Konzertsaal zur Verfügung stellt, werden allerdings die finanziellen Zuwendungen um 30 Prozent gekürzt. „Wir haben fair und partnerschaftlich verhandelt und haben großes Verständnis dafür, dass RWE auf die Herausforderungen eines wirtschaftlich schwierigen Umfeldes reagieren muss“, sagte Dr. Hans-Joachim Güttler, der Vorsitzende des Kunstfördervereins Kreis Düren und des Arbeitskreises „Spannungen“, unserer Zeitung. Im Namen der Organisatoren und Künstler dankte er allen Sponsoren für die bisherige und zukünftige Unterstützung des Festivals. „Bei Qualität und Umfang wird es in den kommenden Jahren keine Abstriche geben“, unterstrich Güttler. Der neue Vertrag gelte ab dem Jahr 2017, bis dahin würden die wegfallenden Mittel kompensiert werden, ist Güttler überzeugt. Er freue sich, dass das Wasserkraftwerk als integraler Bestandteil des Festivals weiterhin zur Verfügung steht.

„Wir haben von den Organisatoren erfahren, wie wichtig der besondere Rahmen unseres über 100 Jahre alten Jugendstilkraftwerks für den Erfolg des Festivals ist. Wir wollen daher dieses Kraftwerk auch in den nächsten Jahren für außerordentliche Leistungen vor schöner, historischer Kulisse öffnen“, erklärte Ludwig Kons, Leiter der Sparte Wasserkraftwerke.

Offizieller Start des Festivals ist am heutigen Montag, am Wochenende standen bereits „Vorspann“-Konzerte auf dem Programm. Samstags bot das Kölner Kammerorchester den Zuhörern unter Leitung von Lars Vogt ein opulentes Mozart-Programm, beim Klavierabend am Sonntag lag der Fokus auf Schubert und Scriabin.

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