„Spannungen“: Fühler zu neuen Sponsoren bereits ausgestreckt

Von: sj
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Dr. Hans-Joachim Güttler ist Vorsitzender des Kunstfördervereins Kreis Düren und des Arbeitskreises „Spannungen“. Foto: Stephan Johnen

Heimbach. Die Weichen für die Zukunft des Kammermusikfestivals „Spannungen“ sind gestellt. „Qualität und Umfang werden auf hohem Niveau bleiben“, versicherte Dr. Hans-Joachim Güttler, Vorsitzender des Kunstfördervereins Kreis Düren und des Arbeitskreises „Spannungen“, zum Abschluss des Festivals im Gespräch mit der DZ.

Hauptsponsor RWE hatte angekündigt, das Festival zwar weiter zu unterstützen, die Fördermittel jedoch ab 2017 um 30 Prozent zu reduzieren.

Die Organisatoren haben sich offenbar bereits darauf eingestellt, zumal im Jahr 2016 die Förderung auf bisherigem Niveau bleibt. „Wir wollen die derzeitigen Sponsoren nicht überfordern, sind aber überzeugt, neue zu gewinnen“, ist Güttler optimistisch. Es habe bereits Gespräche mit potenziellen Unterstützern aus dem Nordkreis und der Region Aachen gegeben. „Jedes Jahr begrüßen wir rund 6000 Besucher und Musiker von Weltruhm. Die Karten sind in einer halben Stunde vergriffen“, spricht Güttler von einer ungebrochenen Strahlkraft des Festivals.

Hinter den Kulissen habe es bereits in diesem Jahr einige organisatorische Veränderungen gegeben. „Das Festival wird immer größer, die Anforderungen steigen, viele Künstler probieren bei uns Sachen aus, die arbeits- und probenintensiv sind und hohe technische Anforderungen stellen“, erläuterte Güttler. Weil das Festival von Ehrenamtlichen organisiert wird, wurden Abläufe hinter den Kulissen neu organisiert, damit die Aufgaben weiter ehrenamtlich zu stemmen sind. „Wir möchten auf der einen Seite ein weiteres Stück Professionalisierung der Arbeit, gleichzeitig aber unbedingt den familiären Charakter des Festivals bewahren beziehungsweise noch vertiefen“, unterstrich der Arbeitskreisvorsitzende. „Spannungen“ lebe davon, dass das Festival auch in Zukunft experimentierfreudige Künstler anlocke, die auf den bekannten Bühnen der Welt zu Gast seien, sich in Heimbach aber fast wie zu Hause fühlten.

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