Spannendes Theater-Programm im Kloster-Kultur-Keller

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Der Glöckner und seine Esmeralda: Das Theater Con Cuore bringt ihr Traumspiel nach Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ am 9. November auf die Bühne der Aula des Franziskusgymnasiums.

Vossenack. „Herzlich willkommen zu Kultur pur“ – unter diesem Motto präsentieren die Franziskaner aus Vossenack, die Franziskus-Stiftung und das Team des Kloster-Kultur-Kellers ihr Herbst- und Winterprogramm. Mit einem abwechslungsreichen Spielplan, der für jeden Geschmack etwas bereithalten soll, laden die Verantwortlichen in den Kloster-Kultur-Keller und in die Aula des Franziskus-Gymnasiums (beide am Franziskusweg 1).

Dabei gibt es auch ein Jubiläum zu feiern: Für „20 Jahre Herbst-Speci-Sectacel“ hat man das Figurentheater Con Cuore eingeladen, das mit „Petterson und Findus“ (9. November, 15 Uhr, Aula) die jüngeren Zuschauer begeistern und mit der gefeierten Inszenierung „Notre Dame“ (9. November, 20 Uhr, Keller) auch hiesige Herzen erobern will. Ebenfalls dabei ist das Marionettentheater „De Strippkes Trekker“ mit seinen Interpretationen von „Der kleine Prinz“ und „Nudo – Franz von Assisi“.

Über ihre Interpretation des „kleinen Prinzen“ (8. November, 20 Uhr, Keller) sagen die Strippkes Trekker selbst: “In unserer Fassung gelingt es uns immer wieder neu, dass Wesentliche dieses faszinierenden Buches durchscheinen zu lassen. Da Mensch und Marionette im Zusammenspiel fast unlösbar verwoben sind, gewinnt die Inszenierung eine ungeahnte Dichte. Worte werden zu Bildern, die sich den Zuschauern tief einprägen. Jede Aufführung ist auch für die Puppenspieler stets eine neue Herausforderung, die ihren eigenen Reiz, ihre eigene Lebendigkeit entwickelt, ein immer währender Ansporn.“ Die Musik von Franco Nuvoloni und die ausgewählte Lichtmalerei sollen die feine Poesie dieses Klassikers unterstreichen.

Am 9. November kommt mit „Notre Dame“ (20 Uhr, Aula) ein weiteres weltbekanntes Theaterthema auf die Bühne. Die Geschichte: Vor den Toren von Notre Dame verkauft eine junge Zigeunerin Souvenirs. Hinter den Mauern der Kirche lebt ein Priester in seiner Welt. Während einer Sonnenfinsternis, die nur Sekunden dauert, träumen sich die beiden in eine Zeit vor 500 Jahren und erspielen eine Geschichte von Liebe und Tod. Denn in unseren Träumen leben die Geschichten unseres Blutes und das Blut ist ein Fluss in die Vergangenheit.

Bereits am Samstag, 2. November, um 20 Uhr führt Professor Dr. Martin Wenzel Besucher im Kloster-Kultur-Keller auf die Spur von Galileo Galilei. In seinem Vortrag räumt der Wissenschaftler auch mit einigen Mythen rund um den Astronomen auf. Experten stufen die Verdienste Galileis im Vergleich zu seinen Vorgängern Kopernikus, Brahe und Kepler sehr gering ein. Durch manch falschen Mythos werde die wahre Leistung der Astronomie verkannt, sagt Wenzel. Im Vortrag wird nachgezeichnet, wie Idealismus und Genialität, aber auch Neid und Eitelkeiten die Naturwissenschaftler um das Jahr 1600 geprägt haben.

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