Düren - Sozialplanverhandlungen bei Zanders abgeschlossen

Sozialplanverhandlungen bei Zanders abgeschlossen

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:

Düren. Die Sozialplanverhandlungen im M-Real-Werk „Reflex” in Düren sind abgeschlossen.

Die rund 100 Mitarbeiter, die nach dem im Mai des vergangenen Jahres verkündeten Aus der Produktion von Durchschreibepapieren (Autocopy) teilweise bereits seit November zu vollen Bezügen freigestellt sind, sollen wie bereits bei früheren Entlassungen im Werk Reflex in eine Transfergesellschaft wechseln.

Darauf haben sich Betriebsrat und Management nach langwierigen und harten Verhandlungen, die laut Betriebsratschef Norbert Werres mehrfach vor dem Scheitern standen, verständigt.

Das Transferkurzarbeitergeld werde von M-Real auf 80 Prozent des bisheriges Lohns angehoben, gab Werres auf Nachfrage bekannt. Darüber hinaus wurde in Abhängigkeit von der Dauer der Betriebszugehörigkeit eine Abfindungsregelung vereinbart.

Hohe Vermittlungsquote

Erneut soll die Bonner Wirtschaftsakademie dafür sorgen, dass möglichst viele der bisher bei M-Real-Zanders beschäftigten Männer und Frauen in den kommenden zwölf Monaten einen neuen Arbeitsplatz finden.

Norbert Werres setzt große Hoffnungen in die Transfergesellschaft und verweist auf eine Vermittlungsquote von bis zu 80 Prozent in der Vergangenheit.

In der kommenden Woche sollen die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter über die Details des Sozialplans informiert werden, bevor sie sich nach einer Bedenkzeit entscheiden müssen, ob sie die angebotene Abfindung annehmen und zum 1. Februar in die Transfergesellschaft wechseln.

Derweil stehen die Gespräche über den Verkauf der Premium-Papier-Sparte mit den verbleibenden rund 100 M-Real-Mitarbeitern offenbar kurz vor dem Abschluss. Wie aus Unternehmenskreisen verlautete, seien sich die Finnen mit einem deutschen Traditionsunternehmen aus der Branche weitgehend einig. Bereits in der kommenden Woche wird mit einer Unterschrift gerechnet.
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