Sophienhöhe: Bedrohte Uhus erhalten Nisthilfen

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Hambach. Er ist die größte lebende Eulenart und war nahezu ausgestorben: der Uhu. In den vergangenen fünf Jahren haben sich nun zehn der Tiere auf rekultivierten Tagebauflächen im Rheinischen Revier angesiedelt.

Das Rekultivierungsteam von RWE Power unterstützt das Heranwachsen der jungen Uhus mit vier Nistplattformen. Die Brutplätze befinden sich in Baumkronen auf der Sophienhöhe, bei Frimmersdorf und in der Nähe des Forums „Terra nova“.

„Jetzt haben die Uhus neue, sichere Nistplätze für ihre Jungen. Wir hoffen, dass die Tiere diese annehmen und dann sicher vor Gefahren brüten können“, erklärt Ulf Dworschak, Biologe in der Rekultivierungsabteilung bei RWE Power. Die 60 mal 60 cm großen Nistplattformen sind aus Holz und Metall gefertigt und mit Mulch gefüllt. Auf diesem wasserdurchlässigen weichen Untergrund fühlt sich der Uhu wohl. Typischerweise nisten die Vögel in Felsen und Höhlen. Alternativ besetzen sie alte Horste anderer Greifvögel.

In der Eifel hat sich mittlerweile eine so starke Population aufgebaut, dass seit Jahren auch die Niederrungen des Rheinlands großflächig wiederbesiedelt werden. „Das ist ein Beispiel für den erfolgreichen Artenschutz in unserer Rekultivierung“, erklärt Dworschak.

Auf den ehemaligen Tagebauflächen im Rheinischen Revier sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, davon viele vom Aussterben bedroht, heimisch. „Damit das so bleibt, sollten sich Besucher und Spaziergänger in der Rekultivierung möglichst achtsam verhalten“, betont Dworschak weiter. Dazu gehört zum Beispiel, auf den gekennzeichneten Wegen zu bleiben.

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