Sonne strahlt mit 2000 Pänz um die Wette

Von: Jörg Abels
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... dann kommentierte sie mit Bürgermeister Paul Larue einen farbenfrohen Dürener KInderkarnevalszug mit zum Teil sehr schönen Kostümen, vor allem aber strahlenden Jungs und Mädchen, die großen Spaß hatten. Foto: Jörg Abels
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Zeigten beim Empfang des Kinderprinzen auf Schloss Burgau akrobatische Elemente wie die Großen: die Nachwuchs-Cheerleader des 1. FC Köln. Foto: Jörg Abels
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Bürgermeister Paul Larue ging vor Kinderprinz Noah I. in die Knie. Foto: Jörg Abels
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Erst stimmte Nachwuchssängerin jana Leßenich die Zuschauer auf dem Marktplatz musikalisch ein, ... Foto: Jörg Abels
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... dann kommentierte sie mit Bürgermeister Paul Larue einen farbenfrohen Dürener KInderkarnevalszug mit zum Teil sehr schönen Kostümen, vor allem aber strahlenden Jungs und Mädchen, die großen Spaß hatten. Foto: Jörg Abels
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... dann kommentierte sie mit Bürgermeister Paul Larue einen farbenfrohen Dürener KInderkarnevalszug mit zum Teil sehr schönen Kostümen, vor allem aber strahlenden Jungs und Mädchen, die großen Spaß hatten. Foto: Jörg Abels

Düren. „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“: Passender als mit dem Motto des Kölner Karnevals in der laufenden Session kann die Begeisterung auch beim elften Dürener Kinderkarnevalszug nicht beschrieben werden.

Mehr als 2000 bunt kostümierte Jungs und Mädchen zogen am Sonntagnachmittag durch die Straßen der Innenstadt, strahlten mit der Sonne um die Wette und verteilten eifrig Kamelle. Seit Wochen hatten sie diesem Tag entgegengefiebert, allen voran Dürens Kinderprinz Noah I., vor dem am Morgen beim Empfang auf Schloss Burgau sogar Bürgermeister Paul Larue in die Knie gegangen war, als er dem Gymnasiasten symbolisch den Schlüssel der Stadt übergab. Stunden, die der Schüler zwei Tage vor seinem zwölften Geburtstag wohl so schnell nicht vergessen wird.

Schon der Empfang hatte es in sich. Aachens Märchenprinz Luc I. machte den Dürenern seine Aufwartung. Und auch aus Köln war reichlich karnevalistischer Nachwuchs angereist. Neben der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Cheerleader des 1. FC Köln, die bei ihren Tänzen bereits ebenso akrobatisches Talent erkennen ließ wie die „Pänz vom Rhing“, der Nachwuchs der „Rheinveilchen“, war auch die Prinzengarde der Stadt Köln mit ihrer Kindergruppe und ihrem Präsidenten Dino Massi gekommen, um dem Verein Kinderkarnevalszug Düren zum elfjährigen Bestehen zu gratulieren und ihn bei der Förderung des Nachwuchses zu unterstützen. Klar, dass die Gäste aus der Domstadt anschließend auch beim Umzug nicht fehlen durften.

In den Kitas, Schulen und Vereinen war wieder reichlich gebastelt worden. So sahen die vielen Tausend Zuschauer entlang des Zugweges Harlekins und Bauarbeiter, Hexen und Zauberer, Tiere vom Bauernhof, aber auch schmucke Wappen. Die größte Gruppe stellte einmal mehr die Dürener Südschule, die mit über 300 Kindern in eine Unterwasserwelt einlud. Vorgestellt wurden die einzelnen Gruppen auf dem Marktplatz von der früheren Kinderprinzessin Jana Leßenich, die die Zuschauer auch als Sängerin unterhielt, und von Paul Larue.

Michael Linn, der Vorsitzende des Vereins Dürener Kinderkarnevalszug, der diese besondere Art der Nachwuchsförderung in seiner Prinzensession 2005/2006 ins Leben gerufen hat, strahlte: „Die Sonne lacht, die Kinder haben Spaß und viele Tausend Besucher freuen sich über den gelungenen Zug. Was will man mehr?“ Bei aller Freude aber vergaß Linn auch nicht den Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer des THW, der Feuerwehr, der Malteser und des DRK, die neben der Polizei für einen reibungslosen Ablauf sorgten, und den vielen Sponsoren, die mit einem zweistelligen Betrag nicht nur dafür sorgten, dass 20 Musikkapellen den Zug bereicherten, sondern dass auch wieder jedes Kind mit Wurfmaterial versorgt werden konnte. So soll es 2018 weiter gehen.

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