Sondersitzung zur Stadthalle ohne SPD

Von: cl
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Düren. Weil es auch um Vertragsdetails geht, wird die Sondersitzung des Stadtrats am Mittwoch zum Thema Stadthalle unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Damit entfällt auch der von der SPD gewünschte Vortrag einer Initiative zum Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes. Es gibt alternative Nutzungspläne einer Dürener Architektengruppe, die von der Dürener Bürgerstiftung unterstützt wird. Sie will die Stadthalle wieder zu einem Veranstaltungsort machen, finanziell gestützt von einer neu zu gründenden Stiftung.

Sollte die CDU/FDP-Koalition nicht heute wider Erwarten noch dem Antrag der SPD zustimmen, die Sitzung zumindest in Teilen öffentlich zu gestalten, wollen die Sozialdemokraten den Sitzungssaal aus Protest verlassen. Im Foyer des Rathauses will die Fraktion dann mit Vertretern der Stadthallen-Initiative ihren Protest gegen artikulieren.

„Wenn sich der Rat die alternativen Plänen nicht zumindest einmal anhören darf, dann ist die Sondersitzung, die wir beantragt haben, völlig überflüssig”, sagte SPD-Fraktionschef Henner Schmidt am Dienstag der DZ. Es wäre aus seiner Sicht durchaus möglich gewesen, über Details des Vertrages mit den Hotelprojekt-Verantwortlichen nicht-öffentlich zu beraten, die anderen Fragen rund um das Problem Stadthalle aber öffentlich zu diskutieren. Für die SPD geht es der Stadtspitze und der CDU darum, „ihre Verantwortung für das gescheiterte Hotelprojekt zu vertuschen”.

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