Sommertour: Vom Fliegerhorst bis ins forensische Dorf

Von: Jörg Abels
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Sechs Wochen, sechs Etappen, sechs Ziele: Die DZ-Sommertour macht Station auf der Annakirmes, auf dem Fliegerhorst Nörvenich, bei der Firma Heimbach, im Leopold-Hoesch-Museum, im Tagebau Hambach und im forensischen Dorf der LVR-Klinik. Foto: Abels (3), Berners, Johnen, LVR
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Sechs Wochen, sechs Etappen, sechs Ziele: Die DZ-Sommertour macht Station auf der Annakirmes, auf dem Fliegerhorst Nörvenich, bei der Firma Heimbach, im Leopold-Hoesch-Museum, im Tagebau Hambach und im forensischen Dorf der LVR-Klinik. Foto: Abels (3), Berners, Johnen, LVR
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Sechs Wochen, sechs Etappen, sechs Ziele: Die DZ-Sommertour macht Station auf der Annakirmes, auf dem Fliegerhorst Nörvenich, bei der Firma Heimbach, im Leopold-Hoesch-Museum, im Tagebau Hambach und im forensischen Dorf der LVR-Klinik. Foto: Abels (3), Berners, Johnen, LVR
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Sechs Wochen, sechs Etappen, sechs Ziele: Die DZ-Sommertour macht Station auf der Annakirmes, auf dem Fliegerhorst Nörvenich, bei der Firma Heimbach, im Leopold-Hoesch-Museum, im Tagebau Hambach und im forensischen Dorf der LVR-Klinik.
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Sechs Wochen, sechs Etappen, sechs Ziele: Die DZ-Sommertour macht Station auf der Annakirmes, auf dem Fliegerhorst Nörvenich, bei der Firma Heimbach, im Leopold-Hoesch-Museum, im Tagebau Hambach und im forensischen Dorf der LVR-Klinik.
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Sechs Wochen, sechs Etappen, sechs Ziele: Die DZ-Sommertour macht Station auf der Annakirmes, auf dem Fliegerhorst Nörvenich, bei der Firma Heimbach, im Leopold-Hoesch-Museum, im Tagebau Hambach und im forensischen Dorf der LVR-Klinik.

Düren. Sommerzeit, Ferienzeit, Urlaubszeit – und Zeit für die beliebte DZ-Sommertour. Auf sechs Etappen öffnen wir Ihnen, liebe Leser, in den sechs Ferienwochen wieder Türen, die ansonsten verschlossen bleiben und bieten interessante Einblicke – vor allem technischer, aber auch kultureller und volkstümlicher Natur.

Aufgrund der ungebrochen großen Nachfrage in den vergangenen Jahren dürfen drei Stationen bei der Sommertour 2016 natürlich nicht fehlen: die Fahrt in den Tagebau Hambach, mit der wir am 12. Juli starten, die Besichtigung des Fliegerhorsts Nörvenich mit Präsentation des Eurofighters (19. Juli) und der Blick hinter die Kulissen der Annakirmes, den die Schausteller am 3. August gewähren. Aber natürlich geht‘s auch wieder in die Dürener Industrie, diesmal zur Firma Heimbach in Mariaweiler (26. Juli), die seit über 200 Jahren textile Produkte zur Papierherstellung, für die Umwelttechnik und für viele andere Branchen wie die Nahrungsmittel-, die chemische oder die pharmazeutische Industrie herstellt.

Erstmals öffnet auch der Landschaftsverband Rheinland im Rahmen der DZ-Sommertour seine Pforten. Am 10. August gewährt die LVR-Klinik einen Blick in das Forensische Dorf. In dem Hochsicherheitstrakt im Dürener Norden werden hinter meterhohen Mauern psychisch kranke Straftäter behandelt. Und zum Abschluss (19. August) steht die Gegenwartskunst im Mittelpunkt, wenn es ins renommierte Leopold-Hoesch-Museum geht.

Los geht‘s aber am 12. Juli. Die erste Etappe führt tief hinab in den Tagebau Hambach, den größten der drei rheinischen Braunkohletagebaue. „Auf dem Weg der Braunkohle — vom Schaufelradbagger bis zum Kohlebunker“ ist der Tag überschrieben. Es geht mehr als 350 Meter in die Tiefe, wo einer der größten Schaufelradbagger der Welt täglich rund 240.000 Tonnen Kohle fördert – genug, um ein Fußballstadion 30 Meter hoch zuzuschütten.

Nur wer schon einmal vor einem der stählernen Riesen gestanden hat, kann sich einen Eindruck von den beeindruckenden Dimensionen machen: Die Giganten aus Stahl sind 220 Meter lang, 96 Meter hoch und 13.500 Tonnen schwer. Anschließend geht die Fahrt vorbei an den kilometerlangen Bandstraßen in den Kohlebunker des Tagebaus, wo die geförderte Braunkohle in die Züge der RWE-eigenen Hambachbahn verladen wird, die rund um die Uhr die Kraftwerke und Veredelungsbetriebe im Rhein-Erft-Kreis versorgen.

Während der rund dreistündigen Tour durch den Tagebau Hambach stehen Experten von Tagebaubetreiber RWE Power Rede und Antwort. Sie erklären die Arbeit im Tagebau und die energiepolitische Bedeutung der Braunkohle im Zuge der Energiewende. Auch kritische Aspekte, die zweifelsohne mit einem Tagebaubetrieb verbunden sind, werden nicht ausgeblendet. Auch Fragen zum Staubaustrag, zur Grundwasserabsenkung oder zur Umsiedlung werden beantwortet.

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