Soll der Nordpark in Zukunft an Atatürk erinnern?

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Düren. Der Antrag des Integrationsrates, den Nordpark in Atatürk-Park umzubenennen, stößt auf heftige Kritik im Dürener Norden.

„Unser Nordpark gehört allen Norddürenern, egal ob Deutschen, Griechen oder sonst hier lebenden ausländischen Mitbürgern“, erklärt der frühere Stadtrat Adam Nöldgen, der nicht nachvollziehen kann, warum die türkischen Mitglieder im Integrationsrat den Park für sich vereinnahmen wollen.

Das Argument einer türkischen Städtepartnerschaft (Karadeniz-Eregli) dürfe kein Grund für eine Umbenennung sein. Nöldgen fordert die Stadtratsmitglieder auf, vor einer Entscheidung mit den Bürgern im Stadtteil zu sprechen. Der Antrag war zuletzt im Haupt- und Personalausschuss der Stadt zurückgestellt worden.

Feyzullah Yurtsever hatte den Antrag damit begründet, die Umbenennung wäre ein Zeichen der Anerkennung für die türkischen Mitbürger, die den Stadtteil mitprägen und gestalten würden.

Atatürk gehört zu den Begründern der modernen Türkei und war von 1923 bis 1938 deren erster Präsident. Der Vorschlag „Atatürk-Park“ hatte sich in einer Arbeitsgruppe des Integrationsrates gegen „Karadeniz-Eregli-Park“ durchgesetzt.

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