Niederau - Solidarisches Handeln beim FC Niederau

Solidarisches Handeln beim FC Niederau

Von: bel
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Stolz präsentierten sich Schüler- und Jugendmannschaften mit der Vereinsführung und Vertretern der Stadt und der Institutionen der Öffentlichkeit. Foto: Bruno Elberfeld

Niederau. Was solidarisches Handeln in einem Verein bewirken kann, dokumentierte jetzt der „FC 08 Düren-Niederau. Jetzt können Kinder- und Jugendliche, aber auch Senioren neben dem Hauptplatz mit Naturrasen auf einem Kunstrasen spielen.

Der Vorsitzende des Niederauer Vereins, Manfred Nolden, führte den zahlreichen Gästen, darunter Prominenten aus Politik, Institutionen und Vereinen, in seiner Festansprache zur Einweihung des Platzes noch einmal die Entstehungsgeschichte der Anlage vor Augen.

Schon im Mai 2007 dachte man nach der Übergabe des neuen Clubhauses in Richtung Kunstrasenplätze. Im September 2012 wurde der Platz bei der Stadt beantragt. Im Januar 2013 gab es einen positiven Ratsbeschluss. Es konnte gebaut werden. Die Gesamtkosten beliefen sich am Ende des Projekts auf 345.000 Euro. Hiervon trug die Kommune 250.000 Euro. Der Rest wurde vom Verein aufgebracht. Es wurden Spenden gesammelt. Geldinstitute wie auch ortsansässige Firmen und Privatpersonen trugen ihr Scherflein zum Gelingen bei.

Sehr lobenswert, weil solidarisch: Die Tennisabteilung des Vereins steuerte 10.000 Euro bei, obwohl die Mitglieder wohl kaum den Kunstrasen zwecks sportlicher Aktivitäten betreten werden. Manfred Nolden, der im nächsten Jahr den FC Niederau 20 Jahre geführt haben wird und dann auch für den Vorsitz nicht mehr zur Verfügung steht, forderte die Mitglieder auf, darüber nachzudenken, ob Fusionen oder Spielgemeinschaften mit ähnlich strukturierten Vereinen möglich sein könnten.

„Sportstätten können besser genutzt werden“, prophezeite Nolden, „und die Erfolge können in immer besser werdenden Platzierungen in den Tabellen abgelesen werden.“

Die Glückwünsche des Rates und der Verwaltung überbrachte Bürgermeister Paul Larue. Eingesegnet wurden die neuen Kunstrasenflächen von Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes.

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