Düren - Skulptur als Glücksbringer für das Komm-Zentrum

Skulptur als Glücksbringer für das Komm-Zentrum

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Die hölzerne Pfahlfigur im Garten des Komm-Zentrums soll dem Künsterstammtisch, dem Komm und der Stadt Glück bringen.

Düren. Eine neue Idee trägt erste Früchte: Die Dürener Künstlerszene hat die Idee eines Künstlerstammtischs zusammen mit Max Busch, dem Geschäftsführer des Kulturzentrums Komm, im Sommer endlich umgesetzt.

Die erste daraus resultierende öffentliche Veranstaltung hat jetzt stattgefunden. Der Dürener Künstler Reinhard Schultz-Hock hat eine hölzerne Pfahlfigur in den Komm-Garten „gepflanzt“, die dann von den Mitgliedern des Stammtisches mit Ritualen eingeweiht wurde.

Der Kopf der Indianderskulptur zeigt drei Gesichter. Das erste drückt die Kraft der Gegenwart aus, ein weiteres blickt in die Vergangenheit und das dritte schaut gelassen in die Zukunft. Die Skulptur soll dem Stammtisch, dem Kulturzentrum Komm und vor allem der Stadt Düren in erster Linie Glück bringen.

Die Künstler und kunstinteressierten Besucher konnten jedoch nicht nur das Kunstobjekt bestaunen. Als eine Art Kunstwerk konnte man auch die musikalische Untermalung der Veranstaltung von Lukas Matzerath bezeichnen. Mit außergewöhnlichen Instrumenten hat der Künstler verzaubernde Klänge geschaffen, die viele Anwesenden zum Staunen, aber auch zum Träumen gebracht haben.

Diese magische Stimmung wurde auch durch eine Lesung von Robert Schumacher nicht unterbrochen. Mit Textauszügen des Kinderbuches ,,Momo“ von Autor Michael Ende, welches unter anderem vom Raub der Zeit handelt, wurde nochmal das Thema der Veranstaltung, die Bedeutung der Zeit im Zusammenhang mit dem Kunstwerk, unterstrichen.

Das nächstes Projekt, das vom Künstlerstammtisch initiiert wird, ist eine Ausstellung zum sensiblen Thema „Welche Farbe hat Missbrauch?“ Da Missbrauch ein grenzübergreifendes Thema ist, beteiligten sich auch internationale Künstler an der Umsetzung des Projektes. Besucher können die Kunstwerke vom 12. Oktober bis zum 27. Oktober in der Marienkirche auf sich wirken lassen. Besondere Führungen gibt es für Schulklassen.

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