Region - Silvesternacht in der Region verläuft weitestgehend ruhig

Silvesternacht in der Region verläuft weitestgehend ruhig

Von: red/dpa/pol
Letzte Aktualisierung:
2018
Die Silvesternacht in der Region verlief aus Sicht der Polizei ruhig. Foto: Christoph Schmidt

Region. Die Polizeidienststellen in der Region zeigen sich mit dem Verlauf der Silvesternacht zufrieden. So seien im Vergleich zu den vorherigen Jahren nur wenige Verletzte zu beklagen. Die Zahl der Einsätze hielt sich in Grenzen.

In Aachen ist die Silvesternacht aus Sicht von Polizei und Feuerwehr verhältnismäßig ruhig geblieben. „Nach der ersten heißen Phase zum Jahreswechsel verzeichnete die städteregionale Leitstelle kein besonders erhöhtes Einsatzaufkommen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Aachener Feuerwehr.

Mitunter habe dazu auch der zum Jahreswechsel einsetzende Regen beigetragen, der bereits vor Null Uhr wie aus Kübeln auf die Stadt niederprasselte und so einigen Feuerwerkern die Show etwas vermasselte. Gezündet wurde natürlich trotzdem – vornehmlich in der Innenstadt und an beliebten Treffpunkten wie beispielsweise dem Kurpark. Erstaunlicherweise war davon bereits am Montagmittag zum großen Teil nichts mehr zu sehen. Wenngleich die eine oder andere Rakete noch am Wegesrand lag, waren die schlimmsten Spuren dennoch zügig beseitigt.

Zu einem tragischen Zwischenfall kam es um kurz nach Mitternacht am Hansemannplatz: Ein 33-jähriger Fußgänger wurde frontal von einem Auto erfasst. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann aus bislang unbekannten Gründen über die Fahrbahn gegangen, als der Wagen auf ihn zurollte. Der 33-Jährige wurde mit „schweren bis lebensgefährlichen Verletzungen“ in ein Krankenhaus gebracht. Über seinen derzeitigen Zustand ist nichts bekannt.

Für die Stadt Aachen und die Städteregion meldete die Feuerwehr zudem neben den Rettungsdiensteinsätzen neun Brandschutz- und zwei Hilfeleistungseinsätze. Bei den Brandeinsätzen handelte es sich primär um kleinere Einsatzlagen. Weitere Informationen über die Silvesternacht sollen folgen, sobald Polizei und Feuerwehr alle Geschehnisse aufgearbeitet haben.

Auch die Eschweiler Feuerwehr meldete weniger Einsätze als im letzten Jahr. Dennoch waren vor allem die Rettungswagen die ganze Nacht über ausgelastet. Zeitweise musste auch ein Rettungswagen aus Stolberg in Eschweiler aushelfen. Ein 34-Jähriger wurde in der Nacht  von einem Feuerwerkskörper an der Hand und an den Augen so stark verletzt, dass er ins Klinikum Aachen gebracht werden musste. 

Deutlich weniger Einsätze in Düren

Die Polizeileitstelle in Düren bezeichnete die Lage als „weitgehend ruhig“, es seien deutlich weniger Einsätze als im letzten Jahr gefahren worden. Bei den wenigen Einsätzen handelte es sich um kleinere Delikte, hauptsächlich im Umgang mit Feuerwerk. Unabhängig voneinander wurden zwei Personen nach Streitigkeiten auf Familienfeiern in Gewahrsam genommen. Auch im Straßenverkehr ist die Bilanz erfreulich. Bei den Kontrollen wurde lediglich ein Verstoß festgestellt. Ein Autofahrer fuhr unter Alkoholeinfluss.

In Langerwehe wurden durch einen Brand zwei Einfamilienhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Ein Spätzünder entzündete gegen 0.45 Uhr ein Gartentor zwischen den Häusern. Die Bewohner der Häuser konnten das Feuer nicht mehr selbst löschen und brachten sich in Sicherheit. Die Freiwillige Feuerwehr Langerwehe löschte den Brand. Ein Bewohner wurde bei dem Löschversuch verletzt und in die Uniklinik Aachen gebracht. 

Rund zwanzig Einsätze in Heinsberg

In Heinsberg sei die Lage ebenfalls ruhig gewesen. Insgesamt gab es rund zwanzig Einsätze mit Silvesterbezug. So meldete die Leitstelle dort Einsätze wegen leichter Körperverletzungen, Streitigkeiten, Sachbeschädigungen und Rühestörungen. Festnahmen gab es keine. Aufgrund von Alkoholkonsums wurden zwei Autofahrern Blutproben entnommen. Beide erwartet ein Strafverfahren.  

In Stolberg musste die Feuerwehr in der Silvesternacht einige Male ausrücken. An der Hammstraße mussten die Einsatzkräfte einen umgekippten Baum sichern, der auf eine frei hängende Stromleitung gestürt war. Am Hauptbahnhof lösten sich außerdem Wellblechteile, die auf die Gleise zu stürzen drohten. Um dies zu verhindern, wurden die Wellblechplatten wieder befestigt. 18 Mal rückten zudem die beiden Rettungswagen zu medizinischen Notfällen aus. Davon entfielen fünf Einsätze auf alkoholbedingte Ursachen, wobei zwei Mal Jugendliche betroffen waren.

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