Sieben Schüler setzen sich mit dem Frieden auseinander

Von: Bruno Elberfeld
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Stephan Mauel (l.), Schulleiter Wilhelm Gödde (3.v.l.) und Ulrike Flach (3.v.r.) fiebern mit Stefan Peters, Hagen Engels, Barbara Hogenschurz, Timur Kesdogan, Christina Petrik, Celina Heinzelmann und Jana Gall der nächsten Herausforderung entgegen. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Sieben Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums am Wirteltor haben die erste Hürde auf dem Weg zum Siegerpodest im Wettbewerb „Europäisches Jugendparlament“ in ein paar Wochen in Passau erfolgreich genommen.

Unter 73 Schulteams sind sie nach erfolgreicher Arbeit in einem Auswahlverfahren unter die letzten 27 gekommen. Jetzt steht für sie Mitte April 2015 die „Regionale Auswahlsitzung“ mit neun Teams in Münster an. Dort streiten sich die Teams aus Deutschland Mitte um die Fahrkarten zur Nationalen Auswahlsitzung in Passau, wo dann die ersten Drei von Deutschland Nord, Deutschland Mitte und Deutschland Süd um die Medaillen kämpfen.

Das GAW, Englischlehrerin Ulrike Flach und ihr Kollege Stephan Mauel haben in diesem Wettbewerb, in dem Schüler der Oberstufe zeigen können, wie gut und schnell sie große europäische Themen verstehen und in einer vorgegebenen Zeit in Resolutionen bündeln können, schon große Erfahrung. Schulleiter Wilhelm Gödde: „Der Wettbewerb ‚Europäisches Jugendparlament‘ gehört seit Jahren zu unseren stolzesten Projekten.“

Seit etwa einem halben Jahr hocken die jungen Leute Stefan Peters, Hagen Engels, Barbara Hogenschurz, Timur Kesdogan, Christina Petrik, Celina Heinzelmann und Jana Gall in ihrer Freizeit, in den Ferien, selbst während der wichtigen Klausurphasen zusammen und bereiten sich auf den Wettbewerb vor.

Ihr Thema in der Vorentscheidung: Vor- und Nachteile des „Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP)“ zwischen der EU und den USA. In der nächsten Runde Mitte April in Münster, wo sie mit acht anderen Schulen aus Deutschland Mitte um das Ticket nach Passau streiten, geht es um das große Thema Frieden. In Münster werden neue Komitees, nach Themen bunt zusammengewürfelt, gebildet, wo die Teilnehmer darüber nachdenken sollen, wie Europa in der aktuellen politischen Lage – vielleicht in Zusammenarbeit mit der UNO – als Friedensstifter fungieren könnte.

Die letzten beiden Tage von insgesamt vier gehören dann dem Vortrag und den Reden vor dem Plenum, zu dem auch Vertreter anderer europäischer Länder geladen sind. Eine internationale Jury bewertet die Leistungen.

„Wir arbeiten mit unseren Schülern auf höchstem Niveau“, erklärt Englischlehrer Stephan Mauel, der die Schüler auch dieses Jahr begleitet.

Und wie denken die Teilnehmer über den Wettbewerb? Originalton Hagen Engels: „Diese Arbeit macht mir einfach ungeheuren Spaß. Einmal tue ich etwas für mich, zum andern erweitere ich meine Bildung und meine soziale Kompetenz.“ Seine Kollegin Christina Petrik ergänzt: „Ich gewinne Einblicke. So kann ich später einmal Einfluss nehmen, um die Welt mit zu gestalten.“

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