Showtanz-EM: „Soul of Dance“-Kids tanzen sich ins Finale

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Düren. Alle Muskeln stehen unter Hochspannung, dann setzt die Musik ein und der Körper der Tänzer beginnt, sich im Takt der Liedes zu bewegen – unter dem kritischen Blick der Juroren. Bei den diesjährigen Europameisterschaften im Showtanz in Gibraltar gingen Anfang Oktober sieben Tänzerinnen und ein Tänzer aus Düren der Soul-of-Dance-Company an.

Sie traten mit der deutschen Mannschaft an und mussten sich gegen über 600 Tänzer aus insgesamt 17 Nationen im Titelkampf behaupten. Die Leistungen können sich sehen lassen – doch nicht überall winkten Titelerfolge.

Als Trainerin des deutschen Teams war Petra Budinger mitgereist, die auch die Nachwuchstänzer das ganze Jahr über in ihrem Dürener Tanzstudio für Wettkämpfe fit macht.

Die Darbietungen der deutschen Mannschaft konnten sich sehen lassen. Gemeinsam feierte man jedes Ergebnis: und auch der deutsche Fanblock inklusive mitgereisten Eltern unterstützte die Choreografien aller Teilnehmer lautstark.

Juniorentitel verfehlt

Bei den Junioren tanzten insgesamt 35 Starterinnen um den Europameistertitel. Die Erwartungen an die 13-jährige Dürenerin Arianna Adler waren hoch, schließlich hatte sie bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr Platz 4 erreicht. Trotz einer fehlerfrei getanzten Darbietung ihrer Choreographie wurde Arianna in Gibraltar aber nur Siebzehnte. Die junge Tänzerin nahm das Ergebnis sportlich hin. Trainerin Petra Budinger stellte klar: „Ari hatte einen perfekten zweiten Durchgang – besser ging es nicht! Für das Weiterkommen in die nächste Runde fehlte ihr nur ein Kreuz von der Jury. Aber so ist das leider in unserem Sport.“

Petra Budinger, die sich als Teamchefin um das ganze deutsche Team kümmerte, hatte alle Hände voll zu tun, als die Kinderwettbewerbe anfingen. In diesen ging die Soul-of-Dance-Company in vier Kategorien an den Start und erreichte in allen vier Kategorien die jeweiligen finalen Runden:

Die Dürener „Children Small Group“ tanzten die Choreographie zu „Better kiss the frog“: Damit erreichten die elfjährigen Mädels Sarina Sülzen, Frida Erdem, Kora Faust, Amelie Petersen und Celine Bürger, sowie der zehnjährige Samuel Heister nach einem perfekten Semifinale das Finale.

Dort zeigten sie jedoch Nerven und hatten einige kleine Patzer. Sie erreichten schließlich den achten Platz.

Das „Dürener-Kids-Duo“ mit Samuel Heister und Kora Faust schaffte es ebenfalls bis ins Finale und holten mit „Verliebt in eine Ziege“ Platz sechs.

Den leistungsstärksten Erfolg zeigte mit durch drei hervorragenden Runden Kora Faust: Sie trat in der Kategorie „Children Solo Girls“ an und sicherte sich bei 24 Konkurrentinnen mit „California Girl“ 6. „Kora ist Energie pur“, schwärmt Trainerin Budinger „sie hat drei Finals getanzt und war jedes Mal perfekt in der jeweiligen Choreographie“.

Vorbereitung für WM

Samuel Heister trat im Bereich „Children Solo Boys“ mit nur zwei Konkurrenten an: einem Jungen aus Slowenien und einem aus Spanien. Mit seiner Choreographie „Guillivers Strandung“ sicherte sich Samuel einen Vorsprung vor Spanien und holte den Vizeeuropameistertitel nach Düren.

Zurück in Düren werden direkt wieder die Tanzschuhe geschnürt, Choreographien studiert und Figuren geübt: Denn Ende Oktober geht es bereits weiter zur Deutschen Showdance-Meisterschaft 2015 nach Halle an der Saale.

Dort müssen wichtige Ranglistenpunkte geholt werden, damit sich die Dürener für die anstehende Weltmeisterschaft noch in diesem Jahr und die Europameisterschaft 2016 qualifizieren.

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