Düren - Seniorenrat der Stadt Düren gibt eine neue Broschüre heraus

Seniorenrat der Stadt Düren gibt eine neue Broschüre heraus

Von: Sandra Kinkel
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Stellten gestern die neue Vorsorge-Broschüre vor: Udo Lettmayer, Sabine Briscot-Junkersdorf, Jürgen Meier, Paul Larue und Professor Dr. Herbert Schmidt (von links). Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Vorsorge für Unfälle, schwere Krankheut und Tod ist eigentlich keine Sache des Alters“, so Bürgermeister Paul Larue, „aber in Düren hat jetzt der Seniorenrat die Initiative ergriffen und eine sehr informative Broschüre heraus gegeben.“

„Vorsorge selbst bestimmen – Ihre persönliche Dokumentatiosnmappe im Trauerfall“ ist das Heft überschrieben. Auf 15 übersichtlichen Seiten bekommen Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über wichtige Beratungsstellen, die zum Beispiel in Sachen Nachlassregelung oder Vorsorgevollmacht helfen können. Außerdem hilft die Mappe, alle Unterlagen, die Angehörige in einem Unglücksfall brauchen, zusammen zu stellen.

Angaben zur eigenen Person sollen genauso eingetragen werden, wie Informationen über den Hausarzt oder die Personen, die im Unglücksfall benachrichtigt werden sollen. Außerdem kann man aufschreiben wo in Haus oder Wohnung wichtige Dokumente wie Testamentr, Familienstammbuch oder Geburtsurkunde zu finden sind, welche Nachbarn einen Wohnungsschlüssel haben, wo Mietverträge aufbewahrt werdenm die Unterkagen des Stromversorgers und Telefonanbieters.

Außerdem gibt es eine umfangreiche Checkliste, was Angehörige im Sterbefall alles tun müssen, auch über ein gültiges Testament wird gründlich informiert.

„Der Seniorenrat der Stadt Köln“, so Udo Lettmayer, „hat auch so eine Broschüre herausgegeben. „Ich kennen der Kölner Seniorenbeauftragten und so bin ich auch auf die Idee gekommen, eine ähnliches Heft für Düren zu machen.“ Natürlich, so Lettmeyer, setze sich keiner wirklich gerne mit Themen wie Krankheit oder Tod auseinander. „Trotzdem ist es aber extrem hilfreich, wenn man den Angehörigen strukturiert etwas hinterlassen kann.“

Das sieht Sparkassen-Direktor Professor Herbert Schmidt ähnlich. „Diese Broschüre ist wirklich eine gute Idee“, so Schmidt. „Ich sehe das immer wieder in unserem Bekanntenkreis, dass viele Angehörige nicht wissen, was im Todesfall zu tun ist. Deswegen, so Schmidt weiter, habe die Sparkasse die Veröffentlichung der Hefte gerne finanziert.

Die neue Vorsorge-Broschüre ist in einer Auflage von 5000 Stück erschienen. Parallel dazu gibt es eine Notfall-Karte, die jeder immer mit sich führen sollte. Die Notfallkarte enthäkt die persönlichen Daten der Betreffenden und die der Person, die im Notfall zu informieren sind.

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