Senioren-Wohnanlage: Caritas kann bauen

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Mit der Senioren-Wohnanlage wird auch die Villa an der Bonner Straße wieder mit Leben erfüllt. Foto: ja

Düren. Die Caritas kann mit einem Investor an der Bonner Straße eine Senioren-Wohnanlage mit integrierter Tagespflege errichten, in die auch die 1890 erbaute und seit Jahren leerstehende Villa eingebunden wird. Damit wird eine erste citynahe Baulücke geschlossen.

Nach jahrelanger Diskussion hat der Stadtentwicklungsausschuss mit den Stimmen der „Ampel“ und der AFD „Grünes Licht“ für das Bauprojekt gegeben. Nachbebauungen im Innenraum seien immer mit Problemen behaftet, betonte Baudezernent Paul Zündorf. „Wir haben jetzt mit den Anwohnern und dem Denkmalschutz aber eine Lösung gefunden, die ich ihnen guten Gewissens empfehlen kann.“

Nach Kritik der Anwohner der Friedrichstraße und der Politik hatte die Caritas ihre Pläne mehrfach überarbeitet. Der Abstand zu den Nachbarn wurde erhöht und der Baukörper an der Bonner Straße mit Blick auf die denkmalgeschützte Villa etwas zurückgenommen, so dass die Villa auch in Zukunft zur Geltung kommen kann. Die denkmalgeschützte Mauer bleibt im Bereich des schmiedeeisernen Gitters vollständig erhalten.

Um das gut zwölf Meter hohe Gebäude weniger wuchtig erscheinen zu lassen, wurde das bisher geplante Satteldach durch ein Staffelgeschoss ersetzt. Statt der ursprünglich geplanten 33 Wohnungen entstehen jetzt 30. Im rückwärtigen Bereich der Villa soll eine dreigeschossige Tagespflege mit 15 Plätzen entstehen.

Die CDU konnte sich mit den noch einmal überarbeiteten Plänen nicht anfreunden und enthielt sich der Stimme. Zuvor waren die Christdemokraten mit ihrem Vorstoß gescheitert, den künftigen Gestaltungsbeirat noch architektonisch einzubinden. Die „Ampel“ und die Verwaltung sprachen sich gegen eine weitere Verzögerung aus. Der Investor sei am Ende seiner Geduld. „Mit Blick auf künftige Maßnahmen im Masterplan Innenstadt „wäre es ein fatales Signal an Investoren, nach einem so langen Prozess noch die Reißleine zu ziehen“, betonte SPD-Fraktionschef Henner Schmidt.

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