Senioren-Union fordert Fachstelle Zukunft Alter

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Robert Halstein, Vorsitzen der Dürener Senioren-Union.

Düren. „Angesichts der großen Probleme, die die Stadt Düren in den kommenden 30 Jahren zu bewältigen hat, ist es zu begrüßen, dass nach den Initiativen des Arbeitskreises ‚Dialog der Generationen‘ und der Senioren Union nun auch die SPD die Problematik öffentlich aufgegriffen hat“, kommentiert Robert Halstein, Vorsitzender der Dürener Senioren-Union, die Überlegungen der Genossen zum demografischen Wandel.

„Die umfangreichen und rasant fortschreitenden Veränderungen in der Altersstruktur der Städte und Gemeinden und die damit verbundenen Umwälzungen und finanziellen Folgen sind nur auf breiter Basis aller demokratischen Parteien in den Parlamenten zu bewältigen“, betont Halstein.

Im Gegensatz zur SPD, die einen Demografiebeauftragten wie in Bielefeld und Euskirchen fordert, präferiert die CDU-Senioren-Union aber eine „Fachstelle Zukunft Alter“ nach dem Vorbild der Stadt Arnsberg. Arnsberg, betont der Senioren-Chef, sei in den vergangenen Jahren immer wieder mit den Bundes- und Landespreisen als altersgerechteste Stadt Deutschlands und in NRW ausgezeichnet worden.

Bei einem Besuch der Stadt Arnsberg und längerer Diskussion mit Bürgermeister Vogel und den Mitarbeitern der Arnsberger Fachstelle habe sich gezeigt, dass diese mit ihrem Konzept „Langes und gutes Leben in Arnsberg“ auf die veränderten Bedürfnisse des gesellschaftlichen Zusammenlebens als soziale Stadt für alle Generationen erfolgreich reagiere.

Neben dem „demografischen Wandel“ ist auch das damit eng verknüpfte Thema „Dialog der Generationen“ ein zentrales Anliegen der Senioren-Union. Außerhalb von Familien würden sich verschiedene Altersgruppen nur eher zufällig, oft verständnislos und ignorant begegnen – und das, obwohl man zunehmend aufeinander angewiesen sei und man einander das Leben verbessern und bereichern könnte.

In einem Antrag an den CDU-Parteivorstand fordert der Arbeitskreis „Dialog der Generationen“ an den Parteivorstand, die Öffnungszeiten der öffentlichen Toilette unter dem Rathaus „zumindest in den Zeiten der Außengastronomie bis 22 Uhr zu verlängern“. Düren sei zwar von Birkesdorf bis Burgau „barrierefrei“.

Wenn gehbehinderte Bürger aber in der Innenstadt die Außengastronomie genießen wollten, müssten sie spätestens um 20 Uhr nach Hause. Dann schließt die Toilette unter dem Rathaus. Und da die WCs vieler Cafés oder Restaurants nur über steile Treppen hinab in den Keller erreichbar seien, sei der Gang zur Toilette für viele Senioren oft unmöglich.

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