Düren - Seltsame Sachen: Autopanne wird für Frankfurter zum Debakel

Seltsame Sachen: Autopanne wird für Frankfurter zum Debakel

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Düren. Da lief für einen Tatverdächtigen aus Frankfurt wohl einiges anders als erhofft. Zuerst hatte er eine Autopanne, dann interessierte sich auch noch die Polizei für die in seinem Wagen beförderten höchst verdächtigen Dinge.

Am frühen Morgen hatte ein 32-jähriger Mann aus Frankfurt/M. nach einer Autopanne auf der A4 einen Abschleppdienst beauftragt.

Als der Mitarbeiter des Unternehmens nach dem Abschleppvorgang die Personalien des Mannes erfragen wollte, um die Abrechnung machen zu können, gab der Frankfurter keine zufriedenstellenden Antworten. Daraufhin zog der Mitarbeiter des Pannendienstes die Polizei hinzu.

Bei den eingesetzten Beamten gab der Verdächtige dann offenbar falsche Personalien an, was sich jedoch als Eigentor herausstellte, da die namentlich angegebene Person derzeit mit einem Haftbefehl gesucht wird. Die daraufhin drohende Festnahme vor Augen bewegte den 32-Jährigen dann dazu, doch noch seinen eigenen Personalausweis zu zücken.

Aufgrund dieser Situation hatte sich der Frankfurter jedoch bereits dermaßen verdächtig gemacht, dass er zunächst festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Beamten dann mehrere zehntausend Euro Bargeld in kleinen Scheinen sicher, deren Herkunft jetzt geklärt werden müssen.

Ferner fanden sich im Fahrzeug mehrere neuwertige Notebooks und IPods, die mangels Eigentumsnachweis ebenfalls beschlagnahmt wurden.

Bei den weiteren Ermittlungen konnte dann bestätigt werden, dass zumindest eins der Notebooks einem US-Amerikaner vor zwei Wochen in Brüssel entwendet worden war.

Obwohl er durch ein Telefonat um 4 Uhr Ortszeit geweckt wurde, war der Mann aus Kalifornien dennoch froh zu hören, dass sein Computer wiedergefunden worden war. Zur Herkunft der anderen vermutlich ebenfalls gestohlenen Notebooks und IPods laufen derzeit noch die Ermittlungen.

Die ansehnliche Bargeldsumme, die ebenfalls aus Straftaten stammen dürfte, wurde beschlagnahmt. Der Frankfurter musste am Donnerstagnachmittag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorerst entlassen werden.
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