Sekundarschule: Minus bei den Anmeldungen

Von: bugi
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Rund 730 Schüler werden zum Sommer die Sekundarschule im Kreuzauer Schulzentrum besuchen. Foto: Franz Sistemich

Kreuzau/Nideggen. Ein deutliches Minus bei den Anmeldezahlen verzeichnet die Sekundarschule Kreuzau/Nideggen an ihrem Kreuzauer Standort. Wurden 2015 noch 89 Kinder angemeldet, sind es für die 5. Klasse des Schuljahres 2016/17 nur 66 Kinder. Die Dreizügigkeit ist dadurch aber nicht gefährdet.

106 Kinder sind es insgesamt, die für das neue Schuljahr angemeldet wurden. Zum Schuljahr 2015/16 waren es noch 131 Kinder; gestartet war die Schule ursprünglich sechszügig mit 167 Kindern.

Nach aktuellem Stand werden am Nideggener Standort im Sommer 40 Kinder eingeschult, 2015 waren es 42 Kinder. Prozentual ist die Akzeptanz in Nideggen gar gestiegen, wie Dieter Weber von der Stadtverwaltung verdeutlicht: „Im Jahr 2014 wurden 33 Prozent der Grundschüler zur Sekundarschule angemeldet. Im Jahr 2016 liegen wir bei 39 Prozent.“ Weber geht zudem davon aus, dass die Schülerzahlen ab dem Schuljahr 2017/18 wieder ansteigen werden – das sieht jedenfalls der Schulentwicklungsplan vor.

Dass diese Prognosen nicht immer zutreffen, erlebt die Gemeinde Kreuzau derzeit. War Guido Steg vom Kreuzauer Schulamt im letzten Jahr davon ausgegangen, dass die Anmeldezahlen für die Sekundarschule in diesem Jahr wieder steigen werden, ist sie sogar noch einmal deutlich zurückgegangen – während die Zahlen für das Gymnasium bei 85 Anmeldungen stabil geblieben sind. Guido Steg: „Eine Erklärung dafür haben wir noch nicht. Wir müssen jetzt den Rücklauf der Anmeldebögen abwarten, um auswerten zu können, wo die Kinder angemeldet wurden.“ Das wird wohl bis nach den Sommerferien dauern.

Sekundarschulleiterin Andrea Volk ist mit den Anmeldezahlen hingegen zufrieden: „Wir haben eine sehr heterogene Schülerschaft und arbeiten mit Qualität.“ Für die Schüler selbst sieht Volk eher eine positive Entwicklung: „Als wir den Betrieb aufgenommen haben, gab es einen Aufschrei, weil wir Klassen mit 30 Schülern bilden mussten. Jetzt haben wir kleinere Klassen, was für die Schüler eine individuellere Betreuung bedeutet.“ Zumindest für die ersten zwei Jahre. Spätestens ab Klasse 7 wächst die Klassenstärke wieder deutlich an. Andrea Volk: „Allein in diesem Jahr haben wir 57 Seiteneinsteiger aufgenommen.“

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