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Sekundarschule geht zum neuen Schuljahr an den Start

Von: Sarah Maria Berners
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Freuen sich über die Genehmig
Freuen sich über die Genehmigung der Sekundarschule: Walter Stolz (Allgemeiner Vertreter des Kreuzauer Bürgermeisters) Vera Falter (Schulamt Nideggen), Guido Steg (Schuldezernent in Kreuzau), Bürgermeisterin Margit Göckemeyer, Bürgermeister Walter Ramm und Tanja Kupferschläger (Schulamt Kreuzau). Foto: Berners

Kreuzau/Nideggen. „Uns ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen”, sagt Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer. Nachdem in der vergangenen Woche klar war, dass die notwendigen Anmeldezahlen erreicht sind und die Elterninitiative ihre Klage zurückgezogen hat, hat die Bezirksregierung jetzt die Genehmigung für die Sekundarschule Kreuzau/Nideggen erteilt.

Im August kann die Schule an den Start gehen, wer Schulleiter wird, ist allerdings noch offen.

159 Kinder haben sich bislang angemeldet, zehn Kinder haben Integrationsbedarf. Für Nideggen haben sich 64 Schüler, für Kreuzau 95 angemeldet. „Das ist mehr als wir erwartet haben”, sagte Göckemeyer. Damit kann die Sekundarschule in Kreuzau vierzügig, in Nideggen dreizügig ihre Arbeit aufnehmen.

Die Schüler kommen aber nicht nur aus den beiden Gemeinden. Nach Angaben der Verwaltungen kommen 13 Schüler aus der Gemeinde Vettweiß, 16 aus Heimbach und 20 aus Düren, überwiegend aus den Stadtteilen Niederau und Lendersdorf, und jeweils ein Schüler kommt aus Mechernich und Hürtgenwald. Die Macher der Sekundarschule sehen das als Bestätigung ihres Konzeptes.

In Nideggen, wo die Sekundarschule besonders heftig diskutiert wurde, haben sich 34 von 80 Kindern angemeldet, die jetzt auf eine weiterführende Schule gehen. Walter Stolz, der allgemeine Vertreter des Kreuzauer Bürgermeisters, rechnet jedoch damit, dass jetzt noch einige Eltern, die bislang verunsichert waren, ihre Kinder an der Sekundarschule anmelden.

Mit der Genehmigung der Sekundarschule ist auch das Auslaufen der bestehenden Schulen beschlossene Sache. Die Verwaltungen beider Kommunen gehen davon aus, dass dies ohne Probleme und planmäßig verlaufe. Einige Lehrer würden an beiden Schulen unterrichten und es gebe keine leerstehenden Räume.

„Ich glaube, dass wir ein zukunftsfähiges Schulkonzept für unsere Region haben”, sagte Kreuzaus Bürgermeister Walter Ramm. Seine Kollegin aus der Nachbargemeinde spricht von einem „Paradebeispiel interkommunaler Zusammenarbeit”.
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