Sektfrühstück mit Blick über Stadt und Kirmes

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Frühstück auf dem Europarad mit Blick über Annakirmes und Stadt: Rund 120 Dürener haben am Montag an der Aktion von Schaustellerin Claudia Kipp zugunsten des Projekts „Gegen Kinderarmut in Düren“ teilgenommen. Foto: Abels
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Nach einem Sektempfang begann die Fahrt, Servicekräfte reichten die Frühstückszutaten. Foto: Abels

Düren. Langsam dreht sich das Europarad auf der allmählich erwachenden Annakirmes. Zu Wiener Kaffeehausmusik reichen Servicekräfte den Fahrgästen in den Gondeln die Zutaten für ein Frühstück der besonderen Art, ein „Frühstück über den Dächern der Stadt“, – angefangen mit Sekt und Orangensaft, Kaffee oder Tee, über frische Croissants und Brötchen, dazu Käse und Schinken und ein frisch zubereitetes Rührei.

Und das ganze für den guten Zweck. „Mit Vergnügen helfen“ hat Schaustellerin Claudia Kipp ihre nicht alltägliche Charity-Aktion überschrieben. Rund 120 Dürener sind der Einladung gefolgt, haben 20 Euro für die rund zweistündige Fahrt bezahlt, die komplett dem Projekt gegen Kinderarmut der Stadt Düren zugute kommen.

Unter den Frühstücksfahrern sind auch Frank und Gaby Heisinger, Prinzenpaar der Session 2013/ 2014. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Projekte für Kinder unterstützen können und haben als Geburtstagsgeschenk ein befreundetes Pärchen eingeladen“, erklärt Frank Heisinger. „Wir gehen gerne frühstücken, wollten die gute Sache unterstützen und freuen uns jetzt auf den Blick über Düren“, betonen Iris Hofmann, Monika Jakobs und Gerda Leisten, bevor sie in eine der 42 drehbaren Gondeln des Europarades einsteigen, das seit Jahren zu den Wahrzeichen der Dürener Annakirmes gehört.

Dürens Schaustellerchef Bert Cremer und die stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck sprechen von einer tollen Aktion, die zeigt, dass „Kirmes nicht nur Kommerz ist, sondern auch ein Herz für Kinder hat“, betont Cremer. Auch der Dürener Schaustellerverband hat die Hilfsaktion daher gerne unterstützt. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Menschen freuen“, ergänzt Liesel Koschorreck, die der Familie Kipp im Namen der Stadt ausdrücklich für ihr Engagement dankt.

Das Wetter spielt mit. Fast zwei Stunden lang genießen die Gäste die Fahrt und das Frühstück.

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