Kreuzau - Seit vier Jahrzehnten erfreut das „JOK“ seine Zuhörer

Seit vier Jahrzehnten erfreut das „JOK“ seine Zuhörer

Von: Bruno Elberfeld
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Zum 40. Geburtstag bot das „JOK“ eine multimediale Show. Foto: bel

Kreuzau. 40 Jahre sind – je nach Blickwinkel – eine durchaus lange Zeit. Menschen werden heute nicht selten zweimal 40 Jahre, also 80 und auch mehr Jahre alt. Dass aber ein Verein, in diesem Fall ein Musikverein, 40 Jahre alt wird, das gibt es nicht so oft. In Kreuzau gibt es das.

Das Junge Orchester blickt dieser Tage auf eine Geschichte zurück, die vor vier Jahrzehnten begann. Man feierte, wie sollte es anders sein, im Rahmen eines Jubiläumskonzertes an dem Ort, wo die über 30 jungen Musiker vor 40 Jahren ihre ersten Proben und ihre ersten öffentlichen Auftritte hatten: in der Festhalle, die bis auf den letzten Platz ausverkauft war.

Die Musiker im roten Outfit boten mit ihrem Dirigenten John Kikken ein Programm erster Güte. Über allem stand natürlich die Musik, hervorragend, tonsicher, empathisch und sympathisch, dynamisch und oft gewaltig vorgetragen. Eine ausgeklügelte Technik räumte dem Sound jeder einzelnen Komposition seinen eigenen Spielraum ein. Passend zur Filmmusik wurden wie bei „Nuovo Cinema Paradiso“ von Ennio Morricone entsprechende Szenenfotos auf einer Leinwand eingeblendet. Auch die anderen Kompositionen beeindruckten: „Festival Fanfare“ von Franco Césarini, „The Second Waltz“ von Dimitri Schostakowitsch, „The Blues Factory“ von Jacob de Haan. „Aus alter Zeit“, „Children of Sanchez“, „Sing, Sing, Sing“ und ein Medley, „A Tribute to Elvis“ ließen in ihrer perfekten Performance aufhorchen.

Den Auftakt zum Jubiläumskonzert hatte der Nachwuchs unter dem Dirigat von Musikschulleiterin Ruth Kniprath übernommen. In der Pause gab es dann Ehrungen für die Männer und Frauen, die über viele Jahre dem „JOK“ Kreuzau die Treue gehalten haben. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Laura Boltersdorf und Fabian Gilles geehrt. Irene Klages ist 15 und Maria Weyermann 25 Jahre dabei. Marion Bergs kann auf 35 Jahre Zugehörigkeit zurückblicken. Zudem wurden mit Regina Küpper, Stefan Holzportz und Udo Küntzler drei Musiker der allerersten Stunde gewürdigt.

Ein bewegender Augenblick war die Auszeichnung für die Gründungsmitglieder. Noch sehr präsent und an diesem Abend Mitspieler am E-Piano: Kurt Kappes, der für die Länge einer Komposition noch mal den Taktstock in die Hand nahm; Heinz Schäfer, der seit Jahren als Vorsitzender die Geschicke des Orchesters leitet, und Matthias Holzportz, der damals sehr schnell in die Riege der Gründer eintrat. Zu den Gründungsvätern gehörten zudem Hans Zens und Albert Engels.

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