Langerwehe - Schwarz-Rot in Langerwehe perfekt

Schwarz-Rot in Langerwehe perfekt

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SPD-Ortsvereinschef Rolf Kurth und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Astrid Natus-Can unterzeichneten eine Koalitionsvereinbarung. Foto: val

Langerwehe. Knapp daneben ist auch vorbei: Ein einziges Mandat hatte der CDU nach der Kommunalwahl für die absolute Mehrheit im Gemeinderat gefehlt. Die Frage nach einem Koalitionspartner drängte sich förmlich auf.

Und die Antwort lautet: Man möchte es mal mit der SPD versuchen. Seit Donnerstag ist auch eine entsprechende Koalitionsvereinbarung unter Dach und Fach. Mit der konstituierenden Ratssitzung am kommenden Montag kann die Koalition ihre Arbeit aufnehmen.

Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Astrid Natus-Can und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Rolf Kurth waren voll des Lobes füreinander. „Unter Bürgermeister Franz-Josef Löfgen haben wir auch ohne Koalitionsvereinbarung harmonisch zusammengearbeitet”, sagte Kurth. „Es geht nicht um schwarz, rot, grün oder gelb, es geht um das Wohl des Bürgers.” Nach den Wahlen habe sich ihre Partei schnell darauf geeinigt, im Hinblick auf die künftigen Herausforderungen mit einer stabilen Mehrheit zu arbeiten, sagte Natus-Can. Sie hofft darauf, das „ambitionierte Wahlprogramm” mit der SPD umsetzen zu können.

In dessen Mittelpunkt steht sowohl die weitere Verbesserung der Lebensqualität - etwa durch ein Naherholungskonzept - als auch die Erschließung neuer Gewerbeflächen. Für Langerwehe sei es wichtig, sich zu positionieren, da es Konkurrenz von beinahe allen Seiten gibt, machte Natus-Can deutlich: im Süden der Nationalpark, im Westen die Städteregion und im Norden das Indeland. Dies gelinge nur mit vereinten Kräften.

Die Gemeindeverwaltung könne mit dieser Koalition gut leben, sagte Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU). „Es ist eine gewisse Form der Ruhe vorhanden - das erleichtert die Arbeit immens.”
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