Schulstreik und andere Anekdoten nach 65 Jahren

Von: fjs
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Viele Anekdoten: Die Schüler der Entlassklasse von 1952 der Katholischen Volksschule Gürzenich feierten jetzt nach 65 Jahren wieder ein Klassentreffen. Foto: Fred Schröder

Gürzenich. Sie sind alle so um die 80 Jahre alt, aber wenn es um das Jubiläums-Klassentreffen geht, kennen die Aktivitäten dieser Senioren keine Grenzen. Im „Breuers Häuschen“ in Gürzenich, trafen sich jetzt die ehemaligen Schüler, die vor 65 Jahren aus der damaligen Katholischen Volksschule Gürzenich entlassen wurden.

Die Frauen und Männer hatten sich viel zu erzählen, so dass dieses Treffen ein langer und munterer Abend wurde. Matthias Meyer und Alfons Schmallenbach hatten das Jubiläumstreffen vorbereitet. „Die meisten sind hier in der Gegend geblieben“, sagte Matthias Meyer. Einer aber kam aus Italien: Hans-Peter Windrad wurde mit viel „Hallo“ begrüßte.

Erstes Treffen im Jahr 1969

Erstmals trafen sich die Männer des Entlassjahrgangs 1952 im Jahr 1969; prompt schlossen sich die Frauen an. Nach 65 Jahren waren immer noch einige Anekdoten aus der Schulzeit präsent. Wie der „Schulstreik“: Weil ein beliebter Lehrer mit einer Kollegin nicht nur beruflich Umgang hatte, sollte er strafversetzt werden. „Da haben wir gestreikt. Sind einfach nicht zur Schule gegangen“.

Geholfen hat der Streik nicht. Der Lehrer kam einer Versetzung zuvor, kündigte und ging zu einem Gymnasium. Geheiratet hat er die Kollegin dann auch.

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