Schulkonzert: Von Verdi bis zum rosaroten Panther

Von: Bruno Elberfeld
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Der Unterstufenchor unter der Leitung von Timo Vaut begeisterte mit Liedern wie „Raindrops Keep Fallin´ on My Head“ und Liedern aus dem neuen Musical „Der kleine Tag“. Foto: bel

Düren. Mittelstufenkoordinator Jens Hildebrand sprach aus, was die Männer und Frauen, Mädchen und Jungen in den Sitzreihen über zwei Stunden lang erlebt haben: Freude pur. „Die Musik ist der Klang der Gefühle“, sagte Hildebrand. Und auf das Schulkonzert des Stiftisschen Gymnasiums direkt bezogen, fuhr er fort: „Wir alle haben heute Abend ein wertvolles Moment unseres Schullebens erlebt.“

Hildebrand meinte die Musik als verbindende Kraft in einer großen Gemeinschaft, in der Jung und Alt, Klein und Groß, Mann und Frau über sich hinauswachsen, Arbeit auf sich nehmen, die mit Geld nicht aufgewogen werden kann. Der Applaus bestätigte die Worte des Laudators, der vor der letzten Gruppe der Akteure, dem Instrumentalpraktischen Kurs (IP) der Jahrgangsstufe 11, stand.

Die Schülerinnen und Schüler aus der 11 machten mit ihren Stücken Lust auf ihr eigenes Konzert im Mai. Mit „Don´t Gimme That“ über „Holy Habanero“, „Misery“ bis hin zu „In the End“ demonstrierten sie - ihrem Alter entsprechend – ein ausgereiftes Können. Es waren Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger auf der Bühne, die ihre Parts beherrschten. Professionell und cool präsentierten sie ihre Songs, beeindruckten mit ihren guten Stimmen und bewegten sich selbstbewusst in einer angemessenen Choreografie. Wie kommen Jugendliche in diesem Alter zu solch einer tollen Performance?

Die Gäste konnten sich nach diesem Abend die Frage selbst beantworten. Wer den Auftritt der Juniorband unter Markus Mönkediek erlebt hatte, ahnte schon zu Beginn die Antwort.

Mönkediek stand vor 74 Schülern, die erst seit kurzer Zeit zusammen proben. Doch Titel wie „Skyfall“ von Adele oder „My Heart skips a Beat“ rissen das Publikum mit. Im Unterstufenchor dirigierte Timo Vaut 50 Schüler, die Elton Johns „I´m Still Standing“ mit Begeisterung sangen und Songs aus ihrem demnächst anlaufenden Musical „Der kleine Tag“ präsentierten. Steigerungen folgten.

Sie können auch Bigband

Astrid Michels bot mit dem Orchester Richard Wagners „Marsch aus Tannhäuser“. Das „Vorspiel zum 1. Akt von La Traviata“ von Giuseppe Verdi ließ die Besucher mit den wohlklingenden Melodien zur Ruhe kommen.

Bei „The Pink Panther“ (Der rosarote Panther) und der Filmmusik zu „Das Dschungelbuch“ schlugen die Herzen vermutlich wieder schneller und kräftiger. Astrid Michels und einige ihrer Schüler, die vorher in den Reihen des Orchesters gesessen hatten, zeigten, dass „sie auch Bigband können“. „Baby drives a fast Car“, „Holy Habanero“, der Bigband-Oldie „Pennsylvania 6-5000” oder “Kokomo” animierten die Schulgemeinde zum Mitklatschen.

Oder wie beantwortete Lehrerin Anne Buß nach dem Konzert die Anfangsfrage nach dem Erfolg: „Von Klein bis Groß werden bei uns alle, die wollen, an die Musik herangeführt.“

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