Düren - Schulkonzert: Musikalische Reise durch Jahrhunderte

Schulkonzert: Musikalische Reise durch Jahrhunderte

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
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Gute Solostimmen, prima Instrumentalisierung, stimmige Choreographie – Eindrücke, die die Besucher von der Darbietung des IP-Kurses des 11. Jahrgangs 2016 mitnahmen. Foto: bel

Düren. Die Aula des Stiftischen Gymnasiums war ausverkauft. Anlass war das traditionelle Schulkonzert, bei dem in diesem Jahr – nach Aussagen von Musiklehrerin Astrid Michels – etwa 240 junge Sänger und Instrumentalisten auf der Bühne standen.

Der stellvertretende Schulleiter Ulrich Meyer verriet in seiner Dankesrede eine weitere imposante Zahl: Jeder dritte Stift-Schüler hat in irgendeiner Form für diesen musikalischen Abend gearbeitet. „Dies zeigt deutlich“, sagte Meyer, selbst aktiver Musiker in der Big Band der Schule, „welchen Stellenwert Musik an unserer Schule hat.“

Von der Wahrheit überzeugt

Eltern, Großeltern, Geschwister und die ganze Schulgemeinde hatten sich mehr als zwei Stunden lang von der Wahrheit dieser Worte überzeugen können. Die Juniorband unter der Leitung von Markus Mönkediek, das Orchester unter dem Dirigat von Astrid Michels und der Unterstufen- und Mittelstufenchor von Timo Vaut und Diana Weindel beeindruckten durch frische Spiel- und Sangesfreude, nahmen Jung und Alt gleichermaßen mit auf ihre musikalische Reise über Kontinente, Meere und die Jahrhunderte.

Mit Uriah Heeps Song „Lady in Black“ und auch „Calypso“ von Jan Holdstock gab die Juniorband die Richtung vor, wohin es an diesem Abend gehen sollte.

Das Orchester folgte – von Ennio Morricones „Chi Mai“ bis hin zu Ausschnitten aus „Les Misérables“ und Hans Zimmers „The Rock“ war alles dabei.

Die Sänger der beiden Chöre aus Unterstufe und Mittelstufe entließen die Besucher mit „Caresse sur Locan“, Justin Biebers „Love Yourself“, flotten, lustigen Songs wie „Lieblingsmensch“ und „All About That Bass“ in die Pause. Eine Augen- und Ohrenweide produzierten die Chöre in Arbeitsteilung mit „Hallelujah“ aus Shrek.

Während der Mittelstufenchor sang, malten die Mitglieder des Unterstufenchors mit Lichtern helle Figuren in das Dunkel. Die zweite Hälfte des Konzerts bestritten die Big Band der Schule unter der Leitung von Astrid Michels und der „Instrumentalpraktische (IP) Kurs“ des elften Jahrgangs, der in diesem Jahr von Markus Mönkediek und Timo Vaut gemeinsam betreut wurde.

Die Big Band hat, nach Ohrenzeugenberichten, wieder einen großen Leistungsschritt nach vorne gemacht. Dynamisch und empathisch zauberten die Musiker mit „Ghostwriter“, „Fallingwater“ und „Back In The Day“ ein dichtes Big-Band-Feeling in den Raum. Hervorragende Solisten rundeten den positiven Eindruck ab. Der IP-Kurs interpretierte „Selbst-Ausgewähltes“, meist gängige Musik der letzten Jahre, dominiert von Rap.

Am Freitag, 22., und Samstag, 23. April, gibt es in der Aula beim großen Konzert des Kurses erneut die Möglichkeit, die Schüler beim Singen zu erleben.

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