Nideggen - Schule Nideggen: Neue Messungen nach Dichlormethan

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Schule Nideggen: Neue Messungen nach Dichlormethan

Von: sis
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Nideggen. Das Thema Raumluft in Räumen von Grund- und Realschule beschäftigte Nideggens Politiker und Verwaltung bereits vor elf Jahren. Jahrelang lieferten Gutachter von unterschiedlichen Institutionen mit unterschiedlichen Verfahren unterschiedliche Messergebnisse, die allerdings von keinem akzeptiert wurden.

Schüler und Lehrer klagten über gesundheitliche Probleme. Die Politiker stritten. Irgendwann aber schien die Luft raus zu sein. Nach der Wahl von Margit Göckemeyer zur Bürgermeisterin von Nideggen kam das Thema wieder zur Sprache. Eine Arbeitsgruppe, in dem auch die für den Bodenbelag zuständige Firma vertreten ist, wurde gebildet, um den Ist-Zustand zu erfassen, um der Lösung des Problems näherzukommen.

Das Ergebnis der neuen Messreihe: Die Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen sind eher als unauffällig zu bezeichnen, die Richtwerte werden unterschritten. Auch konnten keine auffälligen Emissionsraten dem Bodenbelag zugeordnet werden. Schließlich konnte die Quelle für den Stoff Dichlormethan, einem eigentlich sehr flüchtigen Stoff, der aber dennoch in Räumen vorkommt, nicht nachgewiesen werden. Das Bremer Umweltinstitut und ein Toxikologe stellten fest: Keine Gesundheitsgefährdung. Sie empfahlen aber, dem Dichlormethan auf die Spur zu kommen.

Mit dem Thema Raumluft beschäftigte sich nun der Bildungsausschuss in einer Sondersitzung. Die MfN-Fraktion hatte sie beantragt. Ihr Vorsitzender Erwin Fritsch kritisierte Arbeitsgruppe, ihre Zusammensetzung und wollte wissen, wie es weitergeht.

Es folgten sachliche Erläuterungen und Diskussionen, aber auch die obligatorischen Nideggener Zwistigkeiten und Nachkartereien. In den Sommerferien finden nun weitere Messungen statt, um die Quelle des Stoffes Dichlormethan zu finden und dann auch zu beseitigen. Außerdem sollen die Klassenräume besser belüftet werden.
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