Schützen sind ein fester Bestandteil im Ort

Von: bel
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Grüße und Glückwünsche überbrachte Bezirksbundesmeisterin Hanni Kurth. Foto: bel

Bogheim. Der Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, Ingo Eßer, einer der Festredner beim Festkommers der St.-Ewaldus-Schützen-Bogheim anlässlich des Bezirksschützen- und des Schützenfests, hatte die Lacher bei einem Versprecher auf seiner Seite.

„Der schmucke Ort Bog (klang wie Boich) ist einer der schönsten Dörfer der Gemeinde Kreuzau“, so ähnlich lauteten des Bürgermeisters Worte, „was ansonsten nur die Boicher von ihrem Ortsteil behaupten.“ Seine Korrektur kam prompt, doch den Ortsvorsteher von Boich, Hermann-Josef Schmitz, freute dieser Versprecher.

So etwa verlief der Festkommers, ernsthaft mit einem Schuss Humor. Festredner wie Rolf Seel, MdL, sowie Adi Breuer in seiner Funktion als Bogheimer Ortsvorsteher und damit geborener Schirmherr der Veranstaltung, betonten den Wert der Traditionen. Breuer rief den zahlreichen Gästen im Festzelt den Werdegang der St.-Ewaldus-Schützenbruderschaft ins Gedächtnis. „Vor dem Bau der Kapelle hier in Bogheim“, erinnerte der Schirmherr, „mussten die Schützen zum Festgottesdienst nach Untermaubach marschieren.“ Zudem lobte Breuer immer wieder die vielen ehrenamtlichen Arbeiten der Schützen, die den Ort vorwärtsgebracht und damit attraktiver gemacht hätten. „Unsere Bruderschaft war äußerst aktiv beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg“, sagte Breuer.

Ingo Eßer sah in seiner Rede die Bogheimer Schützenbruderschaft in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung auf dem guten Weg, Traditionen zu bewahren und diese – wenn nötig – in ein zeitgemäßes Gewand zu kleiden.

Bezirksbundesmeisterin Hanni Kurth verortete die Bruderschaft als festen Bestandteil Bogheims. Kreisbundesmeister Christian Nellessen strich den Wert der Bruderschaft St.-Ewaldus und der Schützenbruderschaften allgemein heraus. „Lassen Sie sich nicht verbiegen“, forderte Nellessen, „denn alle Versuche in Richtung Neuerungen sind letztendlich gescheitert.“

Zum Jubiläum hatten viele Bruderschaften, Musikvereine und Vertreter aus der Politik ihre Gratulanten, unter ihnen viele amtierende Majestäten, geschickt. Mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit, Witz und Charme überbrachten diese Botschafter neben guten Wünschen auch Geschenke, die die Kasse der Ewaldus-Schützen füllten, oder auch Gebrauchsgegenstände, wie einen in Langerwehe getöpferten Gurkentopf, der beim traditionellen Gurkenessen gute Dienste tun soll.

Geehrt wurden die Sieger des Schießwettbewerbs um den Jubiläumspokal. Den Einzelwettbewerb gewann Juliane Perz aus Untermaubach. Die Mannschaft von Untermaubach gewann mit 195 Ringen Gold im Mannschaftswettbewerb. Moderiert wurde die Veranstaltung von Heinz Sablotny, dem 1. Brudermeister der Ewaldus Schützen. Für die Musik verantwortlich zeichnete die „Bläservereinigung Merode“.

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