Düren - Schützen helfen den Schwestern in finanzieller Not

Schützen helfen den Schwestern in finanzieller Not

Von: Fred Schröder
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Die Schwestern im Karmelitinnenkloster bedankten sich: Präses Pfarrer Paul Henrichs und Bezirksbundesmeister Josef Mohr (links) überbrachten mit Abordnungen der im Bezirk vertretenen 18 Schützenbruderschaften 6500 Euro, die der Verband für die Unterstützung des Klosters sammelte. Foto: Schröder

Düren. Das Karmelitinnenkloster am Ostrand der Stadt gehört seit mehr als einem Jahrhundert zum Stadtbild. Unverschuldet gerieten die Schwestern im Karmel, wie die Dürener das Kloster an der Kölner Landstraße gerne nennen, in finanzielle Not, unter anderem wegen hoher Mehrkosten für die Installation einer gestifteten Solarheizung.

Doch Hilfe für die Schwestern ließ nicht lange auf sich warten. Sie kam unter anderem von den Schützenbruderschaften des Bezirksverbandes Düren-Nord im Bund Historischer Deutscher Schützenbruderschaften.

Eine besondere Herausforderung

„Wir Schützen treten ein für Glaube, Sitte und Heimat. Da ist die Unterstützung für die in finanzielle Not geratenen Schwestern für uns eine besondere Herausforderung”, betont Bezirksbundesmeister Josef Mohr. Gemeinsam mit Bezirkspräses Pfarrer Paul Henrichs rief er die 18 Bruderschaften des Bezirks zur Unterstützung auf.

Der Aufruf stieß nicht auf taube Ohren. Der Bezirksverband Nord organisierte ein Konzert des Heeresmusikkorps 300 Koblenz im Haus der Stadt und ein Konzert des Holzbläser-Trios dieses Korps in der Kirche des Klosters.

Die Kollekte

Die Kollekte des von der St.-Ewaldus-Gilde Düren ausgerichteten Bezirksbundesfestes, die Bruderschaften aus Huchem-Stammeln, Birkesdorf und Morschenich stellten Geldbeträge zur Verfügung, und dazu kamen private Initiativen wie Geldgeschenke anlässlich von Geburtstagsfeiern.

So kamen 6500 Euro zusammen, die Bundesmeister Mohr und Präses Pfarrer Heinrichs im Beisein von Vertretern besonders engagierter Bruderschaften im Karmel an Schwester Benedicta überreichte. „Wir sind dankbar, dass die Schützen uns helfen, das Leben hier im Kloster so leben zu können, wie wir es uns wünschen”, bedankte sich Schwester Benedicta. Sie lud die Schützenabordnung zu einer kleinen Stärkung ein. „Wir werden auch in Zukunft das Kloster unterstützen”, versprach Bezirksbundesmeister Josef Mohr.
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