Schülerfirmen erfolgreich: Vom Bügelservice bis zum Kaufladen

Von: fjs
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Der Bügelservice, ist eine interne und externe Dienstleistung von „CO-Services” der Cornetzhofschule. Foto: Schröder

Düren. Das Organisationstableau gleicht dem eines mittelständischen Unternehmens. Das geschäftsführende Management der CO-Services, zuständig für Finanzen, Einkauf und Werbung, bilden vier Schülerinnen und Schüler. Und die fünf Schülerfirmen der Cornetzhofschule leben ebenfalls von dem Engagement der Schüler.

Rund 30 von ihnen beteiligen sich außerhalb des Unterrichts an der Förderung in den Schülerfirmen.

Der Bügelservice bügelt Textilien schulintern ebenso wie extern, der Servierservice hilft beim Ausrichten von Feiern und die Abteilung „Rad und Tat” repariert Fahrräder und führt in Kooperation mit der Polizei Sicherheitschecks durch. Der schuleigene Kaufladen handelt mit Kinderspielzeug und Artikeln, die von Schülern benötigt werden. Letztlich sorgt das „S-Café” dafür, dass auch Speisen und Getränke in den Schulpausen bereit stehen.

Freundliches Auftreten

Ein Großteil der Teilnehmer wird von externen Fachkräften geschult. „Dadurch erzielen wir eine hohe Realitätsnähe”, sagt Schulsozialarbeiter Arno Breuer, der mit Manuela Manuela Horst und Rudi Hürtgen einzelne Bereiche koordiniert. Gearbeitet wird in Kleingruppen mit maximal sechs Schülern.

Die Teilnehmer müssen ein Bewerbungsverfahren einschließlich Videoanalyse des Bewerbungsgesprächs erfolgreich absolvieren. „Neben dem Erlernen praktischer Tätigkeiten liegt der pädagogische Nutzen im Training von Schlüsselkompetenzen”, weiß Schulleiterin Barbara Kuhn-Röhl und nennt als Beispiele Zusammenarbeit im Team und präzise Erledigung der Aufträge ebenso wie freundliches Auftreten im Kontakt mit Kunden.

Wer ein Jahr in den Schülerfirmen durchhält, hat doppelten Nutzen. Er sammelt Erfahrungen in der Arbeitswelt und erhält ein Zeugnis, das bei Bewerbungen von Nutzen sein kann. Die gemeinsame Verwaltung unter dem Dach von CO-Services sei in der hiesigen Schullandschaft ein einmaliges Projekt, sagt Arno Breuer.

Die CO-Services ist im dritten Jahr tätig. Für die Personalkosten werden Zuschüsse unter anderem aus dem Projekt „Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten” der Bundesagentur für Arbeit aufgewendet. Das Programm ist ausgelaufen. „Für ein Jahr haben wir noch Planungssicherheit, dann sind wir auf Spenden angewiesen”, sagt Arno Breuer, der in der Cornetzhofschule als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
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