Schüler und Azubis erforschen das Licht

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Oberstufenschüler des Dürener Rurtal-Gymnasiums und Azubis der Westnetz GmbH erforschen die unterschiedlichen Funktionsweisen der Lichterzeugung. Foto: Axel Pfaff

Düren. Was unterscheidet die „gute alte“ Glühbirne von modernen Leuchtmitteln? Dieser Frage sind acht Oberstufenschüler des Dürener Rurtal-Gymnasiums mit Unterstützung von Azubis der Westnetz GmbH auf den Grund gegangen. Sie beleuchteten die unterschiedlichen Funktionsweisen der Lichterzeugung und untersuchten mit einem selbst gebauten Spektrometer verschiedene Leuchtmittel.

Die Arbeitsgemeinschaft (AG), die außerhalb des regulären Schulunterrichts stattgefunden hat, ist Teil der VIV-Begabtenförderung.

Seit vielen Jahren unterstützen die Vereinigten Industrieverbände (VIV) mit Unternehmen der Region naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften an Dürener, Jülicher und Euskirchener Gymnasien. Insgesamt beteiligen sich in diesem Schuljahr elf Gymnasien mit 13 Arbeitsgemeinschaften an dem Projekt. Sie werden von Lehrern der beteiligten Gymnasien angeboten.

Zum Teil finden sie auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen statt. „Dies ermöglicht den Teilnehmern neben der Projektarbeit in den Schulen einen Einblick in die Arbeitswelt und bietet dadurch eine Orientierungshilfe bei der Berufswahl“, erklärt Daniela Dühr, die die VIV-Begabtenförderung für die Vereinigten Industrieverbände koordiniert.

Eine dieser Arbeitsgemeinschaften ist die AG des Rurtal-Gymnasiums in Kooperation mit RWE Deutschland und dem Aus- und Weiterbildungszentrum der Westnetz GmbH in Niederzier. Geleitet wurde sie von Roger Herzog, Lehrer des Rurtal-Gymnasiums, und Axel Pfaff, Ausbilder der Westnetz GmbH.

„Wir sind stolz auf die gemeinsame Projektarbeit von Oberstufenschülern und Azubis. Beide Seiten profitieren von dieser besonderen Erfahrung. Es ist ein völlig anderes Lernen als in der Schule“, freut sich Roger Herzog.

„In unserer Arbeitsgemeinschaft haben wir ein Hand-Spektrometer selbst gebaut und die erzielten Ergebnisse mit denen eines Profi-Gerätes verglichen. Das war für die Jugendlichen eine tolle Erfahrung“, unterstreicht Pfaff.

Im letzten Schuljahr haben rund 90 Schüler an der Förderung teilgenommen. Die Kurse sind schulübergreifend, so dass ein Schüler auch eine AG seines Interesses an einem anderen Gymnasium besuchen kann. Für die Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat, das ihnen bei einer späteren Bewerbung helfen soll.

Unterstützt wird das Projekt in diesem Schuljahr von den Firmen ATCOAT, CWS-Lackfabrik, Deutsche Mechatronics, Julius Hoesch, RWE Deutschland/Westnetz und Stadtwerke Düren. Insgesamt haben in den letzten 13 Jahren rund 1575 Schüler aus Düren, Jülich und Euskirchen teilgenommen.

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