Schüler sind fit am Ball für Afrika

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„Das Runde muss in das Runde” hieß es, wenn der Ball mit dem Fuß in den Pokal gelupft werden musste.

Düren. Die deutsche Nationalmannschaft war gerade in Südafrika gelandet, da hatten sich rund 500 Schüler der Dürener Südschule und der St.-Angela-Schule zu einer Spendenaktion für afrikanische Kinder auf dem Sportplatz am Burgau-Gymnasium getroffen.

„Fit am Ball Afrika” lautete das Motto, unter dem die Deutsche Sporthochschule Köln in einem wissenschaftlichen Projekt mit den Partnern Misereor und Unicef den Schulsport in Afrika fördert. Wie die Dürener Schüler nahmen Jugendliche in ganz Deutschland an Dribbel-Läufen teil und ließen sich ihre Leistung durch Spenden von Verwandten, Freunden und Bekannten pro gedribbelten Kilometer honorieren.

Für die Dürener Schüler hieß es, den Ball über 3,16 Kilometer durch den Burgauer Wald zu dribbeln. Natürlich schaffte das nicht ein Einzelner, sondern die Klassen wechselten sich auf der Strecke bei der Ballführung ab. Den Startschuss gab Bürgermeister Paul Larue mit der Organisatorin Isabell Freyschmidt und Südschul-Rektor Franz-Peter Durst.

Fortbildungen und Materialien

Während die Klassen nach und nach auf die Strecke gingen, gab es für die übrigen ein Rahmenprogramm, das sich - wie sollte es derzeit anders sein - komplett um Fußball und die Weltmeisterschaft in Südafrika drehte. Da wurde um Pylone gedribbelt, auf Dosenpyramiden gekickt, ein Ball hier in einen Pokal und da in umgedrehte Verkehrshütchen gelupft. Und natürlich zielten die kleinen Fußballer auch auf die von der Torwand bekannten Löcher, die diesmal im Bauch eines Holzclowns klafften. Ein Turnier der Mädchen-Klassenmannschaften rundete das Programm ab.

Die Summe der Dribbel-Spenden lässt sich nach Auskunft der Organisatoren erst in einigen Tagen ermitteln. Sobald bekannt, wird sie veröffentlicht.

Im Rahmen des Projekts kommt sie Schul- und Bildungsprojekten in elf afrikanischen Ländern in Form von Lehrer-Fortbildungen, speziellen Handreichungen, Organisationshilfen und Unterrichtsmaterialien für Schulen und Kinder zugute. Außerdem werden Kontakte zu Schulen und Bildungseinrichtungen in Afrika vermittelt. So geht es nicht nur um die Spendensumme, sondern auch um nachhaltige Partnerschaften zwischen deutschen und afrikanischen Schulen.
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