Düren - Schrotträder blockieren die Abstellbügel am Dürener Bahnhof

Schrotträder blockieren die Abstellbügel am Dürener Bahnhof

Von: smb
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Schrottfahrräder blockieren die Fahrradständer am Bahnhof: Diese Zustände kritisiert die Arbeitsgemeinschaft „Pro Rad“. Sie fordert die Deutsche Bahn zum Handeln auf und sieht auch die Stadt in der Pflicht. Foto: Berners

Düren. Mindestens 20 Räder an den Fahrradständern auf der Nordseite des Dürener Bahnhofes und an dessen Haupteingang sind nicht mehr fahrbereit. Hier fehlt ein Rad, dort ein Lenkrad, an einem anderen der Sattel, von manchen Zweirädern sind nur noch Einzelteile mit Schlössern an die Abstellbügel gekettet.

Ansehnlich und vertrauenserweckend ist das nicht. Und mit Blick auf die lange Reihe an beschädigten Rädern wechselt mancher Radler auf die Südseite des Geländes, um dort kostenlos, aber gefühlt sicherer in der Nähe des Fahrradparkhauses (siehe Infokasten) zu parken. Aber dort gibt es nicht so viele Abstellmöglichkeiten und so werden die Säulen genutzt und die Räder stehen im eigentlichen Fußweg.

Ein Zustand, der vor allem die Arbeitsgemeinschaft „Pro Rad“ ärgert. „Schön sieht das nicht gerade aus, wenn jemand nach Düren kommt und diesen ersten Eindruck bekommt“, sagt Claudia Whittington von der AG. Und Rob Maris kritisiert mit Blick auf die Nordseite: „Fast die Hälfte aller dort abgestellten Räder ist stark beschädigt und wurde offensichtlich aufgegeben. Sie blockieren so die zeitgemäßen Abstellbügel für die vielen Pendler.“

Bessere Pflege gefordert

Weiter weg vom Nebeneingang ist allerdings noch Platz an den Bügeln, aber dort soll auch das Diebstahlproblem größer sein. Kein einziges Rad ist unterdessen an den Fahrradständern an der Querseite des nördlichen Parkplatzes befestigt. Denn dort können nur die Reifen angebunden werden, und damit haben Diebe ein leichtes Spiel.

Die Arbeitsgemeinschaft „Pro Rad“ ist verärgert und fordert eine bessere Pflege der Außenanlagen am Bahnhof Düren. Rob Maris: „Die wirklich guten Fahrradbügel an der Nordseite wurden noch von der Stadt Düren aufgestellt, als sie damals für das Fahrradparkhaus auf der Südseite weichen mussten. Seitdem die Stadt nicht mehr zuständig ist, kümmert die DB sich wieder selbst um das Gelände auf der Nordseite, welches einen stark verwahrlosten Eindruck macht. Deshalb werden wir die DB Station & Service dazu anschreiben.

Es ist im ureigensten Interesse der Bahn, wenn Pendler zunehmend die effektive Kombination Fahrrad und Bahn benutzen“. Auf der Südseite stört sich „Pro Rad“ an den kreuz und quer stehenden Rädern. Jedes Schild, jede Laterne und jeder Pfeiler sei bei gutem Wetter mit Rädern belegt. Auch die Betreiberin des Fahrradparkhauses ärgert es, wenn dort angebundene Drahtesel den Zugang zum Parkhaus stören.

„Pro Rad“ sieht hier die Stadt in der Pflicht. Darüber hinaus fordert die Arbeitsgemeinschaft, dass die Stadt auf der Südseite mehr kostenlose Abstellanlagen schaffen soll und damit nicht bis zur großen Umgestaltung des Areals im Rahmen des Masterplans in einigen Jahren warten soll.

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