Schranke und Ampelanlage für Bahnübergang in Obermaubach?

Von: smb
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Die gelbe Markierung reicht der CDU nicht aus. Sie möchte, dass der Bahnübergang am Stausee mit Ampel und Schranke gesichert wird. Foto: Sarah Maria Berners Foto: smb

Obermaubach. Der Bahnübergang am Stausee ist der CDU ein Dorn im Auge. „Es handelt sich um einen sehr unübersichtlichen Kreuzungsbereich und damit potenziellen Unfallschwerpunkt“, heißt es in einem Antrag der Christdemokraten.

Die CDU möchte, dass am Bahnübergang in Zukunft eine Schranke und eine Ampel den Verkehr regeln, wenn die Züge der Rurtalbahn über die Kreuzung fahren. Die Fraktion verweist darauf, dass neben vielen Autos, Motorrädern und Traktoren auch viele Wanderer, Reiter Radfahrer sowie Schüler den Weg nutzen. Vor allem am Wochenende sei das Verkehrsaufkommen hoch.

Die Polizei stuft den Bahnübergang in dem touristischen Eifeldorf auf Nachfrage unserer Zeitung weder als Unfallhäufungs- noch als Unfallschwerpunkt ein. Die CDU spricht jedoch auch von „einer Reihe von Beinahe-Unfällen“, die dort beobachtet worden seien. „Aufgrund der Verkehrsführung und der starken Frequentierung des Übergangs kann die ankommende beziehungsweise abfahrende Bahn von allen betroffenen Verkehrsteilnehmern sehr leicht übersehen werden“, erläutert die CDU ihren Antrag.

Vor allem an dunklen, verregneten Tagen und bei tiefstehender Sonne sei die Lage brenzlig. „Bei der Installation einer Sicherungsanlage handelt es sich nach unserer Meinung um die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht“, betont die CDU. Daher solle die Maßnahme trotz der angespannten Finanzlage der Gemeinde „schnellstmöglich“ umgesetzt werden.

Schon 2006 war die Situation vor Ort als gefährlich eingestuft worden, weswegen seinerzeit eine gelbe Diagonalmarkierung aufgebracht worden war, die mittlerweile aber schon etwas verblasst ist.

Die Verwaltung beziffert die Kosten in einer Sitzungsvorlage für den Bauausschuss „grob“ auf 250.000 bis 400.000 Euro. Die CDU schlägt vor, das Gespräch mit der Rurtalbahn sowie mit dem Wasserverband Eifel-Rur als Eigentümer des Dammes zu suchen. Ziel ist laut Verwaltung, dass sich die beiden „ebenfalls für die Sicherung einsetzen und auch die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen“. Die Rurtalbahn müsse in diesem Verfahren jedoch die Landeseisenbahnaufsicht einschalten.

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