Schon bald wieder Konzerte in Nideggen?

Von: Bruno Elberfeld
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Der geschäftsführende Vorsta
Der geschäftsführende Vorstand des Vereins „Pro Festspiele Nideggen”: Alexander Jacobs, Vorsitzender, sein Stellvertreter Tino Linzenich und Kassenwart Johannes Hupp (v.l.). Foto: Elberfeld

Nideggen. Die Geburtsstunde des Vereins „Pro Festspiele Nideggen” datiert schon Anfang Dezember vergangenen Jahres. Die Nideggener Bürger hatten sich zusammengefunden, um zu beraten.

Sie wollten überlegen, wie sie damit umgehen wollen, dass die Festspiele vom Schloss Merode nicht mehr zurück auf die Burg kommen sollen. Tatkräftige Leute mit Zukunftsperspektive, wie sie sagen, fanden sich zusammen und gründeten den Verein „Pro Festspiele Nideggen”. Finanzielle Unterstützung von Seiten des Kreises und der Stadt gibt es nicht, weil die Kassen beider leer sind.

„Wir wollen als Nideggener Bürger die Kultur in Nideggen und im Nideggener Umland fördern, wobei wir zunächst auf vorhandene Strukturen zurückgreifen”, sagte Alexander Jacobs, der erste Vorsitzende, über die Ziele des Verein. Sein Stellvertreter Tino Linzenich und auch Kassenwart Johannes Hupp stimmten dieser Analyse zu. Die Fortführung der Festspiele auf Burg Nideggen in gewohnter Form wird, darin waren sich alle Vereinsmitglieder bei der Arbeitstagung im „Schwarzen Schumacherhaus” am Zülpicher Tor einig, nicht mehr möglich sein.

Man müsse die gegebenen Erfahrungen und Möglichkeiten zunächst sammeln und bündeln, um dann kleinschrittig und ohne Hast an die Sache heranzugehen. Denn es fehlen im Augenblick die notwendigen Finanzen, um teure Musiker und Künstler zu engagieren. Gedacht ist zunächst an regionale Gruppen, die - vielleicht schon in diesem Jahr - in Nideggen auftreten könnten. In größere Projekte, meinte Jacobs, müsse man allmählich hineinwachsen.

Die Zusage des Kreises liegt vor, dass auch die Burg genutzt werden dürfe. Doch auch das Städtchen selbst bietet Plätze und Gebäude, auf oder in denen Veranstaltungen stattfinden könnten: Mehrzweckhalle, Plätze an den einzelnen Toren und natürlich die malerische Innenstadt mit dem historischen Marktplatz.

„Wir wollen die Festspiele mit einer gesunden Mischung aus bekannten und weniger bekannten Namen erneuern, wie es ursprünglich auch gedacht war”, sagte Alexander Jacobs. Zurzeit wird noch an der Satzung gebastelt und fünf Arbeitsgruppen mit den Themen „Öffentlichkeitsarbeit”, „Recht und Finanzen”, „Mitgliederbetreuung”, „Künstler und Programm” sowie „Organisation und Technik” sind eingerichtet worden. Mitglieder und Sponsoren sind willkommen.

Welche Chancen geben die Mitglieder von „Pro Festspiele Nideggen” ihrer Arbeit? Einheitliche Überzeugung: Sie alle sind guten Mutes, wollen an den Zielen arbeiten, und wenn dann auch noch die notwendige Unterstützung kommt, haben sie den Erfolg schon jetzt vor Augen.
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