Schön, mal einen Diktator im Programm zu haben

Von: Stephan Johnen
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Gruppenbild mit Komiker: Tom L
Gruppenbild mit Komiker: Tom Lüttgens (links) und SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke stellten Newcomer Ill-Young Kim vor. Foto: Johnen

Düren. Während das Komm-Zentrum die einzige Kleinkunstbühne mit integriertem Wasserkraftwerk ist, sind die Stadtwerke Düren (SWD) ab sofort der einzige Anbieter mit angeschlossenem Spaßversorger. Mit einem Gemeinschaftsprojekt wollen beide die dunkle Jahreszeit mit Lichtblicken erhellen.

Im November heißt es Vorhang auf für die „SWD-Kommedy-Abende”. Mit einer Revue im Haus der Stadt und fünf Einzelgastspielen im Komm soll die Tradition der ausgelaufenen Spaß-Gesellschafts-Abende auf lokaler Ebene fortgeführt werden.

„Nach dem großen Erfolg der Abende wurden wir vielfach auf eine Nachfolgeveranstaltung angesprochen”, sagte SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. „Wir haben diese Anregung gerne aufgenommen und mit dem Komm einen Kooperationspartner gefunden.” Die Zielsetzung erläuterte Tom Lüttgens vom Komm: Vielversprechende Künstler und Newcomer der Kleinkunst-Szene, die in den Medien nicht so präsent sind und aus der Region stammen, sollen dem Publikum vorgestellt werden - flankiert von festen Größen.

Auftakt ist am Dienstag, 8. November, 20 Uhr, die Revue im Haus der Stadt. Der von Knacki Deuser („Nightwash”) moderierte Abend verspricht spannende Begegnungen mit Künstlern und soll Appetit machen auf deren Einzelgastspiele im Komm. Stargast ist Wilfried Schmickler, als Newcomer steht Ill-Young Kim auf der Bühne, der als Stand-Up-Komiker aus seinen haarsträubenden Erlebnissen als waschechter Kölsch-Koreaner schöpft. So werde er beispielsweise am Flughafen schon einmal mit nordkoreanischen Beinahe-Namensvettern verwechelt. „Schön, mal einen Diktator im Programm zu haben”, freut sich Tom Lüttgens auf den Auftritt.

Eine Kostprobe ihres Könnens geben während der Revue auch die humorigen Jazz-Bläser „Talking Horns” (Einzelgastspiel am 12. November), die Comedy-Artisten des „Wallstreet Theatre” (21.November), Musikkabarettistin Tina Teubner (28. November) und Margie Kinsky, Gründüngsmitglied der Springmaus, die erstmals solo auf der Bühne steht (12. Dezember). Moderator Knacki Deuser stellt sein Solo-Programm „Mist, mir gehts gut” am 14. November im Komm vor.

Der Kartenvorverkauf startet am Montag

Karten für die Revue im Haus der Stadt gibt es für 16, 18 und 20 Euro. Die fünf Einzelgastspiele im Komm kosten jeweils zehn Euro Eintritt (ermäßigt zehn Euro). Ein Festivalticket für 50 Euro gilt für alle Einzelgastspiele und ist übertragbar.

Der Vorverkauf startet am kommenden Montag. Ticket gibt es in der Geschäftsstelle unserer Zeitung in Düren.
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