Schoellerstraßenbrücke: Freigabe könnte sich verzögern

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Noch rund 30 Zentimeter muss die Brücke abgesenkt werden. Das kann erst erfolgen, wenn Teile der Oberleitung entfernt wurden. Foto: Abels

Düren. Eigentlich sollte die neue Brücke der Schoellerstraße über die Eisenbahnstrecke längst ihre endgültige Position auf den Widerlagern erreicht haben. Schließlich will der Landesbetrieb Straßenbau zwei der vier Fahrspuren noch in diesem Jahr für den Verkehr freigeben, um die aufwändige Wartung der dann nicht mehr benötigten Behelfsbrücke einsparen zu können.

Die Arbeiten sind aber ins Stocken geraten. Kaum war die Brücke Ende Oktober über die Gleise „gewandert“, hatten die Arbeiter zwar mit dem Absenken der 500 Tonnen schweren Stahlkonstruktion aus einer Höhe von 2,50 Metern begonnen, sie mussten aber gut 30 Zentimeter vor dem Ziel innehalten, weil Teile der Oberleitung noch im Weg stehen.

Projektleiter Ernst Gombert vom Landesbetrieb Straßenbau bestätigt die Verzögerung. Er erklärt, dass sogenannte Streckentrennungen noch entfernt werden müssen. Die seien vor den Osterferien installiert worden, um während des Abrisses der alten Brücke den Zugverkehr zwischen Düren und Aachen auf der einen und Merzenich und Köln auf der anderen Seite aufrechterhalten zu können. Jetzt sind sie im Weg. Aber das Hindernis werde Anfang kommender Woche beseitigt, kündigt Gombert an.

Wenn dann alles optimal verlaufe, ist er zuversichtlich, dass der Zeitplan immer noch eingehalten werden kann. „Spätestens Anfang Januar wird der Verkehr über die neue Brücke rollen“, erklärt der Projektleiter. Auch eine Freigabe noch vor Jahresende sei immer noch möglich. Es sei denn, ein heftiger Wintereinbruch würde den Planern noch einen Strich durch die Zeitrechnung machen. Die von der Stadt Düren in Auftrag gegebenen Kanalarbeiten von der Fröbelstraße bis in die Brückenstraße liegen zumindest im Soll.

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