Düren - Schoellershammer-Erweiterung: „Kein Trauerspiel, sondern ein Glücksfall“

Schoellershammer-Erweiterung: „Kein Trauerspiel, sondern ein Glücksfall“

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Düren. In seiner Funktion als Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaftsförderung der Stadt Düren reagiert Stefan Weschke (CDU) auf die Kritik von Leser Guido Jachtmann an der Erweiterung der Papierfabrik Schoellershammer.

„Herr Jachtmann spricht in seinem Leserbrief sehr oft im Konjunktiv, wenn er beschreibt, warum aus seiner Sicht der Bau der Papiermaschine nachteilig ist“, schreibt Weschke und betont: „Besser ist es aber, wenn man sich an die Fakten hält. Und diese belegen offenkundig, warum diese Jahrhundertinvestition so wichtig für Düren ist und breite politische Unterstützung erfahren hat.“

Weschke betont, dass mit dieser Investition nur die bestehenden Arbeitsplätze im Unternehmen gesichert, sondern 85 neue Arbeitsplätze geschaffen würden. Die Bedeutung Dürens als Industriestandort werde gestärkt, das gut funktionierende Papiercluster in der Dürener Region erfahre damit eine weitere Aufwertung. Gerade die wirtschaftlich starken Städte seien in der Lage, ihren Bürgern vergleichsweise gute Lebensbedingungen zu gewähren.

„Ohne gute und qualifizierte Arbeitsplätze läuft eine Stadt Gefahr, Bevölkerungsverluste hinnehmen zu müssen – mit allen negativen Konsequenzen für die Angebote vor Ort“, betont Weschke. „Unser Land ist nicht zuletzt deswegen gut durch die Wirtschafts- und Finanzkrisen der letzten Jahre gekommen, weil es keine Deindustriealisierung gegeben hat.“

Daher sei es folgerichtig, „dass sich Bürgermeister Paul Larue mit seinem Team der städtischen Wirtschaftsförderung an die Spitze der Bewegung gesetzt und die entsprechenden Genehmigungen zur Betriebserweiterung bei Schoellershammer möglich gemacht hat. Was hier passiert ist, ist kein Trauerspiel, sondern ein Glücksfall für Düren – und die ganze Region.“

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