Schnelle Hilfe für jeden Notfall

Von: Jörg Abels
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Beim Blick hinter die Kulissen des Feuerschutztechnischen Zentrums des Kreises in Stockheim darf natürlich auch eine Stippvisite in der Einsatzleitstelle nicht fehlen. Foto: Abels

Düren. Wollten Sie schon immer einmal wissen, was passiert, wenn Sie den Notruf 112 wählen? Welche Rädchen dann in Sekundenschnelle ineinandergreifen, damit die benötigte Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes so schnell wie möglich bei Ihnen ist?

Das sind nur zwei Fragen, die wir auf der ersten Etappe unserer Sommertour 2015 beantworten. Ralf Butz, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz des Kreises Düren, öffnet am Mittwoch, 1. Juli, ab 9.30 Uhr für 20 Leser die Türen für einen exklusiven Blick ins Feuerschutztechnische Zentrum des Kreises in Stockheim.

Der Blick in die Rettungsleitstelle, in der im vergangenen Jahr rund 37.000 Rettungsdienst- und 2700 Feuerwehreinsätze koordiniert wurden, ist aber nur ein Mosaikstein der etwa dreistündigen Besichtigung. Ralf Butz und seine Kollegen werden auch darüber informieren, wie sich insbesondere die Feuerwehren im Kreis auf alle möglichen Einsatzszenarien vorbereiten, wie die Feuerwehrmänner in Stockheim in Theorie und Praxis ausgebildet werden.

Der Kreis Düren hat in Stockheim auch eine ganze Reihe von Spezialfahrzeugen stationiert, um je nach Einsatzlage die örtlichen Feuerwehren unterstützen zu können, angefangen beim Einsatzleitwagen, der bei Großschadenslagen am Ort stationiert wird, um die Stockheimer Leitstelle zu entlasten, über die Drehleiter bis hin zum Atemschutzcontainer. Mit Wechselladerfahrzeugen kann das FTZ-Personal 19 verschiedene Abrollcontainer zum Einsatzort bringen. Wassercontainer mit 5000 Litern Inhalt, Schlauchcontainer zur Überbrückung langer Distanzen und mit Schutzbekleidung für Chemieunfälle.

Es sind Millionenwerte, die in Stockheim für den Ernstfall vorgehalten werden, auch Spezialfahrzeuge wie ein Bobcat, ein Buggy zur Rettung im unwegsamen Gelände und ein Motorboot zum Einsatz auf dem Rursee. Die verschiedenen Fahrzeuge werden im Rahmen der DZ-Sommertour ebenso vorgestellt wie die Atemschutz-Teststrecke und die Brandsimulationsanlage, in der sich Feuerwehrleute nicht nur aus dem Kreis Düren auf ihre Einsätze vorbereiten. Auch die Arbeit in der Atemschutz- und der Schlauchwerkstatt wird erklärt.

Und natürlich darf das Thema Rettungsdienst an diesem Tag nicht zu kurz kommen. Experten des Amtes stehen für alle Fragen rund um Feuerschutz und Rettungswesen Rede und Antwort.

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