„Schmitzenklasse“: Comedian Ralf Schmitz zu Gast in Düren

Letzte Aktualisierung:
13310693.jpg
Der Komiker Ralf Schmitz tritt am Freitag, 18. November, mit seinem neuen Programm in der Arena Kreis Düren auf. Foto: Credit Rober Recker

Düren. Ralf Schmitz ist 42 Jahre alt, gebürtig aus Leverkusen, Komiker, Musiker, Moderator, Schauspieler, Synchronsprecher und Autor. Ralf Schmitz gastiert am Freitag, 18. November, ab 20 Uhr in der Arena Kreis Düren.

Die Eintrittskarten gibt es auch im Medienhaus vor Ort bei der Agentur Schiffer, Kaiserplatz 12 bis 14. Mit Ralf Schmitz sprach unsere Mitarbeiterin Gudrun Klinkhammer.

Als Jugendlicher besuchten Sie klassische Ballettstunden. Haben Sie daran noch Erinnerungen?

Schmitz: Oh ja, es war, wie man sich das vorstellt. Alles Mädchen um mich rum, und ich als Junge in Strumpfhosen mittendrin. Doch dass ich im Ballettunterricht landete war Fügung. Ich wollte nämlich eigentlich Steppunterricht nehmen. Als die Tanzlehrerin mich allerdings sah, da dachte sie, wie sie mir später berichtete: „Ein kleiner Mann, aber immerhin ein Mann.“ Dann ließ sie mich erst einmal Ballett tanzen, und das war ausgezeichnet. Es hat mir viel gebracht, es hat den Körper und auch die Persönlichkeit geschult. Eine tolle Sache, ich zehre heute noch davon.

Sie haben auch Bücher geschrieben, ein Buch trägt den Titel „Schmitz‘ Mama – andere haben Probleme, ich hab‘ Familie“ (2011), wie steht es mit Ihren Lieben?

Schmitz: Alles gut! Ich habe eine tolle Mama, eine liebe Schwester und einen lieben Vater. Im Buch habe ich Anekdoten unserer Familie aufgeschrieben, das, worüber wir selber lachen. Und meine Mutter hat das Buch autorisiert, sie hat dabei nicht einen einzigen Satz gestrichen.

Wie heißt Ihr neues Programm und was erwartet die Zuschauer in Düren? Wird erkennbar, dass Sie vier Jahre lang Mitglied des Bonner Improvisationstheaters „Die Springmaus“ waren?

Schmitz: Das Programm trägt den Titel „Schmitzenklasse“. Die Verballhornung meines Nachnamens reizt mich einfach ungemein. Das Programm besteht aus zwei Teilen und es geht unter anderem um Schule, Lehrer, Eltern und natürlich Kinder. Eigene Erinnerungen fließen ein, verschiedene Geschichten stehen auf dem ersten Programmteil. Ich werde berichten, wie ich als Messdiener in viel zu langen Gewändern meinen Dienst verrichtete. Um mich herum damals viele Mädchen, die mir stets die Glöckchen gaben. Denn sie wussten genau: Wenn ich mal wieder über die zu lange Kutte stolperte und hinflog, dann läutete es gewaltig. Dem Pastor schenkte ich einen großen Becher Wein statt Wasser ein, was rasch Wirkung zeigte. Aber ich stelle auch dar, wie man eventuell Schüler schneller erreichen kann. So wird bei mir die Bibelgeschichte zum Weiterklicken serviert. Der zweite Teil meines neuen Programms trägt den Titel „Freistunde“, da wird dann improvisiert, das liebe ich sehr, jeder Abend ist anders.

Was sagt Ihnen Düren?

Schmitz: Ich bin schon häufiger in dieser Stadt am Rande der Eifel aufgetreten. Was mir in der Tat auffällt: Das Dürener Publikum ist sehr aufgeschlossen, das weiß ich zu schätzen, und das freut mich sehr.

Fließen auch aktuelle Themen in das Programm ein?

Schmitz: Auf jeden Fall. Ich gehe ja auch in der Arena ins Publikum und spreche die Leute an, und die Leute wollen reden. Da kommen alle Themen aufs Tapet, vor allem aktuelle.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert