Düren - Schlusspunkt mit „Brings“: 1800 jecke Weiber in der Arena

Schlusspunkt mit „Brings“: 1800 jecke Weiber in der Arena

Von: cro
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Damensitzung in der Arena: Die „Höhner“ spielten neue Lieder... Foto: cro
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...und „Et fussich Julche“ zeigte sich während des Gardetanzes für manche überraschend im Publikum. Foto: cro

Düren. Den kleinen Wechsel im Programm haben die tanzenden und singenden Frauen wohl nicht bemerkt: Die mehr als 1800 jecken Weiber nahmen Schwung und aufgewärmte Kehlen nach den Auftritten von „Querbeat“ und „Miljö“ direkt mit zu den „Höhnern“ – die Verschnaufpause im Sitzen beim Gardetanz wurde gestrichen. Geschadet hat es der Arena nicht.

Als die Show der Regenbogengarde K5 nach den „Höhnern“ anstand, mischte sich ein anderer Karnevalsstar wie selbstverständlich unters Publikum: Marita Köllner alias „Et fussich Julche“ spazierte schon mal mit dem Mikro in der Hand durch einen Halleneingang – danach war nur Stop-and-Go-Verkehr möglich. Wer die Sängerin in ihrem unverkennbaren Dress erblickte, zückte das Handy, sagte den Freundinnen Bescheid: Zeit für Gruppenfotos. Es hielt Köllner nichts mehr auf dem Sofa im Künstlerraum, sie deutete dort schon an mehrfach an, eher früher als später die Arena erobern zu wollen.

Es war die erste von zwei Damensitzungen der „Karnevalistischen5“ (K5), des Zusammenschlusses von fünf Dürener Karnevalsgesellschaften. Das Dürener Prinzenpaar Jürgen I. und Melanie I. (Außem) eröffnete die Sitzung, die in dieser Session im Terminkalender mit der „Hölle von Vettweiß“ zusammenfiel – für Organisator Achim Schiffer kein großes Thema. „Wir beißen uns nicht, es ist ja nicht das erste Mal so. Wir profitieren höchstens davon, da wir die Künstler einfacher ins Programm bekommen“, sagte der Geschäftsführer der K5 und Mitglied der Prinzengarde.

Abgesehen vom Auftritt der „Höhner“ hat der „Tuppes vom Land“ aus dem Oberbergischen Kreis seine Rede in Reimform gehalten. „Spitzenmäßig, das hat man in der Halle direkt gemerkt“, fand Schiffer. Gesungen haben noch die Kölner Frauen der „Funky Marys“ um Andrea Schönenborn, und Komiker Jürgen B. Hausmann hat seine Lacher ausgepackt. Die „Echte Fründe“ aus Winden und die Tanzgruppe „Schlenderhaner Lumpe“ haben gezeigt, was sie auch am Freitagnachmittag auf die Bühne bringen werden – den Höhe- und Schlusspunkt setzte „Brings“, die frisch aus der Vettweißer „Hölle“ kamen und auch am Freitag dafür verantwortlich sein werden.

Für die Veranstaltung ab 15 Uhr gibt es noch Karten für die Tribüne. Musik von den „Höhnern“, „Miljö“ und „Querbeat“ wird es dann aber nicht ein zweites Mal geben, dafür stehen die „Klüngelköpp“, die „Räuber“ und die „Paveier“ auf der Bühne.

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