Düren - Schlummernde Zeugen der Zeitgeschichte

Schlummernde Zeugen der Zeitgeschichte

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
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Einer von vielen Orten, an denen interessierte Besucher am Sonntag einen Blick hinter die Kulissen bekommen: Die Annakirche öffnet die Türen für ihre Besucher. Foto: Tobias Röber

Düren. Der kommende Sonntag, 13. September, ist der „Tag des offenen Denkmals”. Historische Sakralbauten und Orte der Besinnung werden an diesem Tag besonders in den Fokus gerückt. Führungen unter fachkundiger Leitung, Erklärungen von Experten und die Möglichkeit, im Stillen schlummernde Zeugen der Geschichte in Augenschein zu nehmen, locken an diesem Tag.

In der Innenstadt präsentieren Schüler des Stiftischen Gymnasiums mit Dr. Achim Jaeger, Stephanie Dahmen und Cornelia Jochims Teile der Stadtbefestigungsanlage auf dem Schulgelände. Von 10 bis 17 Uhr sind die Stadtmauer und eine Ausstellung zu ihrer Geschichte zu besuchen.

Noch gar nicht so alt, aber schon als Denkmal eingestuft: Die Stadtgärtnerei im Willy-Brandt-Park, dem früheren Stadtpark. Zwischen 14.30 und 15.30 Uhr führen Heike Kussinger-Stankovic von der Unteren Denkmalschutzbehörde und Richard Müllejans vom Dürener Service-Betrieb die Besucher.

Orte der Erinnerung wie der Besinnung sind die beiden Friedhöfe, die ebenfalls zum Tag des offenen Denkmals einladen. Der Friedhof der Jüdischen Gemeinde an der Danziger Straße ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet und um 11.30 und 15 Uhr werden Führungen angeboten. Der Evangelische Friedhof in der Kölnstraße ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für die Information sorgen hier die Mitglieder des Fördervereins.

Sakralen Räumen gilt in diesem Jahr das besondere Augenmerk der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Im Stadtteil Lendersdorf stellt Ralph Caster von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr die St.-Joseph-Kapelle an der Krauthausener Straße vor und frisch herausgeputzt präsentiert sich die Antoniuskapelle an der Hauptstraße. Über sie informiert Dr. Maurer von 11 bis 16 Uhr.

Die Pfarrkirche St. Michael in Lendersdorf bietet Führungen um 11, 15 und 16.30 Uhr an, mit Informationen von Mitgliedern des Kirchenbauvereins.

Die Dürener Hauptpfarrkirche St. Anna, aufgebaut aus den Trümmern ihrer Vorgängerin, wird vom ehemaligen Kantor August Leufgens in einer Führung um 15 Uhr näher erläutert. Der Schillingspark in Gürzenich ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Führung mit Heike Kussinger-Stankovic findet um 16 Uhr statt. Bereits um 11 Uhr führt die Denkmalpflegerin durch die Innenstadt der 50er Jahre. Treff- und Ausgangspunkt ist das Rathaus.

Alte Kirche

In der Gemeinde Langerwehe steht die Alte Kirche auf dem Rymelsberg im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen am Sonntag sind in den gleichzeitig stattfindenden Eifelmarkt integriert. Führungen finden von 12 bis 17 Uhr statt; zur Geschichte des Gebäudes spricht um 15 Uhr Peter M. Porschen. Zu den über die Grenzen hinaus bekannten sakralen Denkmälern gehört das ehemalige Prämonstratenserkloster Wenau im Wehebachtal.

In der Gemeinde Hürtgenwald wird die Gedächtniskapelle in Kleinhau von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Robert Hellwig bietet Führungen um 10 und 14 Uhr an.

In Kreuzau steht die Quelle Heiliger Pütz bei Drove mit der Eröffnung des Bergtunnel-Wanderweges im Mittelpunkt und in Winden werden Winzerhof und Kelterhaus an der Kelterstraße 9 von 11 bis 16 Uhr vorgestellt.

Im Gemeindegebiet Nörvenich wird der Bunker Isweiler von 9 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.
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